Deutsche Bahn kämpft weiter mit roten Zahlen: 2,3 Milliarden Euro Verlust im Jahr 2025
Die Deutsche Bahn hat auch im Jahr 2025 keine schwarze Null erreicht. Das Unternehmen verzeichnete einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro. Diese negative Bilanz verdeutlicht die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Staatskonzerns.
Pünktlichkeit erreicht neuen Tiefstand
Parallel zu den finanziellen Problemen verschlechterte sich die Servicequalität. Nur noch 60,1 Prozent der Züge kamen im Jahr 2025 pünktlich an. Dieser Wert markiert einen besorgniserregenden Rückgang in der Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs.
Umsatzsteigerung kann Verluste nicht ausgleichen
Zwar stieg der Umsatz der Deutschen Bahn leicht auf rund 27 Milliarden Euro an. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich positiv und drehte ins Plus. Diese positiven Aspekte reichten jedoch nicht aus, um die Gesamtbilanz zu retten.
Massive Abschreibungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro, die vor allem im Fernverkehr anfielen, rissen ein tiefes Loch in die Finanzen. Diese Wertberichtigungen belasteten das Ergebnis erheblich und führten zum insgesamt negativen Jahresabschluss.
Strukturelle Probleme bleiben bestehen
Die Kombination aus finanziellen Verlusten und nachlassender Pünktlichkeit zeigt, dass die Deutsche Bahn weiterhin mit grundlegenden strukturellen Problemen zu kämpfen hat. Der Fernverkehr stellt sich dabei als besonders problematischer Bereich heraus, der durch hohe Abschreibungen die Bilanz belastet.
Die Entwicklung des Jahres 2025 unterstreicht die Notwendigkeit umfassender Reformen und Investitionen in die Infrastruktur des Schienenverkehrs in Deutschland.



