Dritte Preiserhöhung: PlayStation 5 wird für Fans noch teurer
Dritte Preiserhöhung: PS5 wird noch teurer

Dritte Preiserhöhung: PlayStation 5 wird für Fans noch teurer

Normalerweise sinken die Preise für Spielekonsolen mit zunehmendem Alter der Plattform. Bei der PlayStation 5 verläuft die Entwicklung jedoch genau umgekehrt. Sony hat angekündigt, die Preise für die Konsole nun zum dritten Mal seit dem Start im November 2020 anzuheben. Damit wird die PS5 für Fans teurer statt günstiger, eine ungewöhnliche Strategie in der Branche.

Alle Preisänderungen im Überblick

In einem offiziellen Blog-Beitrag des Herstellers sind alle Anpassungen aufgelistet, die ab dem 2. April 2026 wirksam werden. Die Digital Edition kostet künftig 599,99 Euro statt bisher 499,99 Euro. Wer die Version mit integriertem Blu-ray-Laufwerk bevorzugt, muss ab sofort 649,99 Euro statt 549,99 Euro bezahlen. Auch die PlayStation 5 Pro wird deutlich teurer: Sie steigt auf 899,99 Euro, nachdem sie zuvor für 799,99 Euro erhältlich war. Selbst der PlayStation Portal Remote Player ist von der Preiserhöhung betroffen und kostet nun 249,99 Euro statt 219,99 Euro.

Gründe für die erneute Preisanhebung

Laut Sony ist die Erhöhung notwendig, um weiterhin innovative und hochwertige Spielerlebnisse anbieten zu können. Als Hintergrund nennt der Konzern die anhaltenden Herausforderungen in der globalen Wirtschaft. Experten vermuten zudem, dass die aktuelle Speicherkrise eine entscheidende Rolle spielt: Die Preise für Arbeits- und Flash-Speicher steigen aufgrund des KI-Booms deutlich an. Bereits 2022 hatte Sony den Preis der PS5 um 50 Euro erhöht, im April 2025 folgte ein weiterer Aufschlag speziell für die Digital Edition. Andere Hersteller wie Microsoft und Nintendo haben ihre Konsolenpreise inzwischen ebenfalls nach oben angepasst, was auf einen branchenweiten Trend hindeutet.

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Straßenpreise bleiben vorerst moderat

Trotz der offiziellen Listenpreise liegen die Straßenpreise aktuell noch deutlich darunter. Die Digital Edition ist derzeit für unter 420 Euro erhältlich, was eine erhebliche Differenz zum neuen UVP darstellt. Es bleibt abzuwarten, wie lange PlayStation-Fans diese Preissteigerungen mittragen werden. Für Schnäppchenjäger könnte die alte Konsole dennoch interessant bleiben, zumal Gerüchte über eine PlayStation 6 bereits kursieren. Wer also auf den neuesten Sony-Konsolen-Hit wartet, muss sich auf höhere Preise einstellen, auch wenn die reale Kaufpraxis aktuell noch moderat bleibt.

Die Entscheidung von Sony wirft Fragen zur langfristigen Preispolitik in der Gaming-Industrie auf, insbesondere in einer Zeit, in der Verbraucher mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert sind.

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