Die Verlängerungs-Saga um Manuel Neuer beim FC Bayern München hat am Donnerstag eine neue Wendung genommen. Der Berater des fünfmaligen Welttorhüters, Thomas Kroth, stattete der Säbener Straße einen Besuch ab. Mit einer schwarzen Aktentasche verließ der 66-Jährige das Gelände des Rekordmeisters, wie Fotos der Bild dokumentieren. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich eine Entscheidung anbahnt.
Bayern-Bosse zeigen sich zuversichtlich
Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Verantwortlichen des FC Bayern durchblicken lassen, dass sie Manuel Neuer gerne für ein weiteres Jahr im Tor sehen würden. „Er braucht keine großen Argumente mehr liefern“, erklärte Sportvorstand Max Eberl nach dem Champions-League-Hinspiel in Madrid. Die Wertschätzung für den 40-Jährigen ist ungebrochen.
Neuer als Mentor für Jonas Urbig
Wie Ehrenpräsident Uli Hoeneß kürzlich ausführte, soll Neuer in der kommenden Spielzeit bei einigen Spielen für Jonas Urbig Platz machen. Der junge Torwart wird als Nachfolger aufgebaut, und Neuer soll dabei eine Schlüsselrolle als Mentor einnehmen. Dies würde den Übergang erleichtern und Urbigs Entwicklung fördern.
Nach Informationen von SPORT1 war der Besuch von Kroth nicht völlig überraschend. Der Berater war bereits bei den vergangenen Champions-League-Spielen vor Ort und hatte Austausch mit der Führungsetage um Max Eberl und Christoph Freund. Die Gespräche laufen offenbar kontinuierlich.
„Ich werde jetzt noch nichts verkünden. Aber im Moment sieht es gut aus“, hatte Neuer zuletzt selbst gesagt. Nun scheint neue Dynamik in die Verhandlungen zu kommen. Eine Einigung könnte in den nächsten Tagen erfolgen.



