Kommentar: Macht Vermieten nicht unmöglich!
Macht Vermieten nicht unmöglich!

Mieten müssen bezahlbar sein, keine Frage. Schließlich ist Wohnen kein Luxusgut, sondern ein Grundbedürfnis. Doch was Justizministerin Hubig jetzt plant, wird die Lage auf dem Mietmarkt nicht entspannen, sondern eher noch verschärfen. Hubig hat offensichtlich nicht bedacht: Wer Vermieten immer unattraktiver macht, schafft nicht mehr Mietraum, sondern weniger. Und schadet damit den Mietern, die sie eigentlich schützen will.

Die Folgen neuer Auflagen

Gerade kleine Vermieter kommen an ihre Grenzen, wenn sie ständig neue Auflagen und Kosten schultern sollen. Vermieten ist für manche schon ein Verlustgeschäft und gilt zusehends als Risiko. Die Konsequenz: Immer mehr Wohnungen werden verkauft statt vermietet. Der Markt schrumpft, und die Mieten steigen weiter. Das Gegenteil von dem, was wir brauchen.

Was wirklich hilft

Was wir brauchen, ist weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und mehr Anreize für Vermieter, zusätzliche Wohnungen mit fairen Mieten anzubieten. Dann können Millionen Mieter wirklich profitieren. Statt immer neue Hürden aufzubauen, sollte die Politik die Rahmenbedingungen verbessern, damit sich Vermieten wieder lohnt. Nur so lässt sich die Wohnungsnot bekämpfen.

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