Schufa-Fallen: Diese Anbieter führen Bonitätsprüfungen durch – und so umgehen Sie sie
Schufa-Fallen: Diese Anbieter führen Bonitätsprüfungen durch

Schufa-Fallen im Alltag: Diese Anbieter führen Bonitätsprüfungen durch

Ein aktueller BILD-Check hat aufgedeckt, dass nicht nur Banken oder Versicherungen, sondern auch alltägliche Dienstleister unerwartet Schufa-Abfragen durchführen. Diese Bonitätsprüfungen können den Kreditscore von Verbrauchern erheblich verschlechtern, selbst bei geringen Beträgen. Die Auswirkungen sind massiv: Millionen Menschen sehen ihre Kreditwürdigkeit in die Tiefe gerissen, oft ohne es zu ahnen.

Hamburger Verkehrsverbund als prominentes Beispiel

Ein besonders auffälliger Fall ist der Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Die Hamburger Hochbahn, Betreiber der wichtigen Fahrschein-App, lässt sämtliche Neukunden einer Schufa-Prüfung unterziehen. Dies geschieht, obwohl es bei den Transaktionen meist nur um kleine Euro-Beträge geht, wie für Einzeltickets oder Kurzstrecken. Die Praxis zeigt, wie weitreichend und oft unnötig solche Abfragen im Verbraucheralltag geworden sind.

Weitere Schufa-Fallen im Überblick

Der BILD-Check identifiziert mehrere Anbieter, bei denen Verbraucher vorsichtig sein sollten. Dazu gehören:

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  • Mobilitätsdienstleister: Neben dem HVV könnten auch andere Verkehrsverbünde oder Carsharing-Anbieter Bonitätsprüfungen durchführen.
  • Telekommunikationsanbieter: Bei Vertragsabschlüssen für Handys oder Internet werden oft Schufa-Abfragen getätigt.
  • Energieversorger: Auch bei der Anmeldung für Strom oder Gas sind Bonitätschecks üblich.
  • Online-Händler: Besonders bei Ratenkäufen oder Finanzierungsangeboten kann es zu unerwarteten Abfragen kommen.

Interessanterweise nennt BILD auch Anbieter, die auf solche Prüfungen verzichten, was Verbrauchern alternative Optionen bietet.

So umgehen Sie unnötige Schufa-Abfragen

Um Ihre Kreditwürdigkeit zu schützen, gibt es praktische Strategien:

  1. Fragen Sie vor Vertragsabschluss nach: Erkundigen Sie sich explizit, ob eine Bonitätsprüfung geplant ist, und bitten Sie gegebenenfalls um Verzicht.
  2. Nutzen Sie alternative Zahlungsmethoden: Bezahlen Sie mit Vorkasse oder direkter Überweisung, um Schufa-Abfragen zu vermeiden.
  3. Prüfen Sie Ihre Schufa-Auskunft regelmäßig: So behalten Sie im Blick, welche Anfragen getätigt wurden und können Fehler korrigieren.
  4. Wählen Sie Anbieter ohne Bonitätscheck: Orientieren Sie sich an Listen wie der von BILD, um Dienstleister zu finden, die auf Schufa-Abfragen verzichten.

Die aktuelle Debatte unterstreicht die Notwendigkeit, als Verbraucher wachsam zu sein und sich über die Praktiken von Anbietern zu informieren, um unerwünschte Folgen für den eigenen Score zu verhindern.

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