Der FC Bayern München steht kurz vor dem Einzug ins Champions-League-Finale. Im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain (PSG) soll die Entscheidung fallen. Vor dem Spiel äußerte sich Vorstand Max Eberl gelassen zu möglichen finanziellen Anreizen.
Auf die Frage nach einer Triple-Prämie antwortete Eberl: „Es ist mir ehrlicherweise scheißegal, ob es eine Prämie gibt. Ich möchte gerne drei Pokale haben, wenn’s geht.“ Damit stellte er klar, dass der sportliche Erfolg im Vordergrund steht.
Zu den Vertragsverhandlungen mit Manuel Neuer und Konrad Laimer sagte Eberl: „Bei Manuel, das haben wir ja auch hinreichend diskutiert: Wenn er Lust und Bock hat, dann werden wir uns hinsetzen und in die Augen schauen und dann wird es weitergehen.“ Bei Laimer betonte er: „Es gibt eben zwei Standpunkte. Es gibt aber auch keinen Streit, nichts Böses. Wir tauschen unsere Argumente aus. Das werden wir aber nicht in den kommenden Wochen machen.“
Abseits des Platzes sorgte ein Feueralarm in der Münchner U-Bahn für Aufregung. Ein Sonderzug mit PSG-Fans musste evakuiert werden. Laut Feuerwehr soll eine E-Zigarette den Alarm ausgelöst haben. Berichten zufolge kam es zuvor zu Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Lager. Die Polizei bestätigte die Vorfälle zunächst nicht.
Das Rückspiel in der Allianz Arena verspricht Spannung. Während die Bayern auf eine starke Defensive setzen, muss PSG auf den verletzten Achraf Hakimi verzichten. Trainer Luis Enrique hielt sich zur Aufstellung bedeckt.



