40. Haspa Marathon: Rekordbeteiligung und deutscher Podiumsplatz nach 27 Jahren
40. Haspa Marathon: Rekordbeteiligung und deutscher Podiumsplatz nach 27 Jahren

Der 40. Haspa Marathon in Hamburg ist mit einer Rekordbeteiligung von 46.000 Teilnehmern zu Ende gegangen. Bei idealem Laufwetter feierten die Läufer ein brillantes Jubiläum. Bürgermeister Peter Tschentscher schwärmte bei der Siegerehrung: „Für mich ist das schon ein Vorgeschmack auf Olympische und Paralympische Spiele.“

Den Sieg holte der Marokkaner Othmane El Goumri mit einer Zeit von 2:04:24 Stunden, der viertschnellsten jemals in Hamburg gelaufenen Zeit. Er attackierte kurz vor Eppendorf und sicherte sich die 30.000 Euro Prämie. Hinter ihm kam Samuel Fitwi ins Ziel, der mit 2:04:45 Stunden einen persönlichen Rekord aufstellte und als erster Deutscher seit 1999 wieder auf dem Podium stand. Fitwi, der als Jugendlicher aus Eritrea geflohen war, zeigte sich überglücklich: „Das Rennen lief supergut, ich kann mir das kaum vorstellen.“

Bei den Frauen sorgte Brillian Kipkoech aus Kenia für die größte Überraschung. Sie verbesserte ihre Bestzeit um fünf Minuten und stellte mit 2:17:05 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Trotz Visa-Problemen der favorisierten Äthiopierinnen lief sie nach der Hälfte der Strecke allein mit zwei Tempomachern. Kipkoech bedankte sich bei den Zuschauern: „Die Leute haben mich fantastisch angefeuert.“

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Getrübt wurde die Veranstaltung nur durch einen medizinischen Notfall. Ein 35-jähriger Hobbyläufer brach kurz nach der Ziellinie zusammen und musste wiederbelebt werden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, ist aber laut Veranstalter stabil.

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