Stromausfall in Nikolassee: 1314 Haushalte wieder am Netz
Stromausfall in Nikolassee: 1314 Haushalte wieder am Netz

Im Berliner Ortsteil Nikolassee ist es am Abend des 18. April 2026 zu einem Stromausfall gekommen. Laut dem Netzbetreiber Stromnetz Berlin GmbH waren 1314 Haushalte betroffen. Der Strom fiel gegen 22 Uhr aus, erste Haushalte waren bereits gegen 22.40 Uhr wieder am Netz. Gegen 23.35 Uhr war die Versorgung aller betroffenen Haushalte wiederhergestellt.

Betroffen waren die Straßen Kirchweg, Schopenhauerstraße, Von-Luck-Straße, Waldrebensteig, Wasgenstraße und Umgebung. Die Ursache des Stromausfalls war zunächst unbekannt. Die Polizei verstärkte während des Ausfalls ihre Streifentätigkeit in dem Gebiet, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.

Der Stromausfall ereignete sich rund drei Monate nach einem tagelangen Blackout im Berliner Südwesten. Damals, Anfang Januar 2026, war es nach einem mutmaßlich von Linksextremisten verübten Brandanschlag auf eine Kabelbrücke zu einem der längsten Stromausfälle der Nachkriegsgeschichte gekommen. 100.000 Menschen in 45.000 Haushalten und mehr als 2000 Gewerbebetriebe waren teils tagelang ohne Strom. Die Versorgung wurde am 7. Januar vollständig wiederhergestellt.

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Nach dem Januar-Blackout lobten die Behörden eine Belohnung von einer Million Euro für Hinweise auf die Täter aus. Die Frist für die Auszahlung lief am 24. Februar 2026 ab. Bislang ist kein Fahndungserfolg bekannt. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe äußerte sich nicht zur Zahl der eingegangenen Hinweise.

Bereits im September 2025 hatte es einen massiven Stromausfall im Bezirk Treptow-Köpenick gegeben, bei dem rund 50.000 Privathaushalte und 2000 Gewerbebetriebe betroffen waren. Ein nächtliches Feuer hatte Starkstromkabel zerstört. Ein Bekennerschreiben sprach von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof. Die Schäden wurden auf 30 bis 70 Millionen Euro geschätzt.

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