Im nordrhein-westfälischen Heimatministerium herrscht nach Angaben von Mitarbeitern ein verheerendes Arbeitsklima. In einer internen Stellungnahme schlagen Beschäftigte Alarm und sprechen von „Angst und Schrecken“ in der Behörde.
Die Vorwürfe richten sich gegen Ministerin Ina Scharrenbach (CDU). Die Mitarbeiter beklagen einen Führungsstil, der von Einschüchterung und mangelnder Wertschätzung geprägt sei. Viele Beschäftigte fühlten sich überfordert und hätten Angst vor negativen Konsequenzen.
Das Ministerium wies die Vorwürfe zurück. Man nehme die Kritik ernst, sehe aber kein verbreitetes Problem. Die Führungskultur werde regelmäßig evaluiert.
Der Fall sorgt in der Landespolitik für Diskussionen. Oppositionspolitiker fordern eine Aufklärung der Vorwürfe und kritisieren die Arbeitsbedingungen im Ministerium.



