Russischer Botschafter trotz Auflagen bei Gedenkmarsch in Berlin
Russischer Botschafter trotz Auflagen bei Gedenkmarsch in Berlin

Anlässlich des 81. Jahrestags des Kriegsendes in Europa hat der russische Botschafter Sergej Netschajew an einem Gedenkmarsch in Berlin teilgenommen. Er besuchte das sowjetische Ehrenmal im Tiergarten und legte dort einen Kranz nieder.

Rund 600 Menschen nahmen laut Polizei an dem Zug vom Brandenburger Tor zum Ehrenmal teil, obwohl 1.000 Teilnehmer angemeldet waren. Die Versammlungen zum Tag der Befreiung verliefen weitgehend störungsfrei und friedlich, so eine Polizeisprecherin. Bislang seien keine Straftaten bekannt.

Die Polizei hatte wegen des Ukraine-Krieges für die Gedenkveranstaltungen an den drei sowjetischen Ehrenmalen Uniformen, russische Fahnen und Symbole der Unterstützung Russlands verboten. Ausnahmen galten für Diplomaten, Veteranen und Vertreter einiger Staaten. Vereinzelt sei gegen diese Auflagen verstoßen worden.

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Rund 1.030 Polizeikräfte waren im Einsatz, mehr als 30 Versammlungen waren angemeldet. Der prorussische Motorradclub „Nachtwölfe“ fuhr in diesem Jahr nicht durch Berlin, wie in den Vorjahren.

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