Kati Pein hat zwei Kinder mit Down-Syndrom. Bei ihrer ersten Tochter erfuhr sie die Diagnose nach der Geburt, bei der zweiten während der Schwangerschaft. Trotz der Diagnose entschieden sie und ihr Freund, das Baby zu bekommen.
In der 16. Schwangerschaftswoche rief der Pränataldiagnostiker an, als Pein gerade mit Kollegen in der Kantine zu Mittag aß. Der Arzt teilte ihr mit, dass ihr Baby Trisomie 21 habe. Kati Pein atmete auf. „Darauf hatte ich gehofft“, sagt sie heute.
Die Entscheidung, das Kind zu bekommen, basierte auf ihrer Erfahrung mit der ersten Tochter. „Mein Mädchen war lebensfähig. Es war nur das Down-Syndrom“, erklärt Pein. Sie betont, dass ihr Kind trotz der Behinderung ein erfülltes Leben führen kann.
Die Geschichte der Familie zeigt, dass eine Diagnose wie Trisomie 21 nicht zwangsläufig zu einem Schwangerschaftsabbruch führen muss. Kati Pein möchte mit ihrer Offenheit andere Eltern ermutigen, sich über das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom zu informieren.



