Heinz Hoenig hat vor zwei Jahren einen schweren gesundheitlichen Rückschlag erlitten. Am 1. April 2024 wurde der Schauspieler ins künstliche Koma versetzt. Im Interview mit „Bild“ blickt er nun optimistisch auf die vergangenen Jahre zurück: „Heute, vor genau zwei Jahren, wurde ich ins künstliche Koma versetzt. Die Situation war nur wenig hoffnungsvoll. Aber eine hat immer an mich geglaubt – meine Frau. Und genau deshalb stehen wir heute gemeinsam hier und genießen diesen wundervollen Tag zusammen.“
Der Frühling sei für ihn wie ein „Neuanfang“. Hoenig zeigt sich zuversichtlich: „Ich fühle mich fast wieder wie der Alte. Es geht weiter vorwärts.“ Seit dem 1. April 2026 ist er wieder krankenversichert, zahlt dafür jedoch einen monatlichen Beitrag von 1017,18 Euro. Die finanzielle Zukunft ist damit gesichert, doch die angehäuften Arzt- und Klinikrechnungen belaufen sich laut seiner Frau Annika Hoenig auf rund eine halbe Million Euro.
Hoenig war im Frühjahr 2024 schwer erkrankt. Eine bakterielle Infektion hatte seinen Körper massiv angegriffen, einen Herzstent beschädigt, eine Entzündung der Aorta verursacht und ein Loch in der Speiseröhre hervorgerufen. Nach mehreren hochriskanten Operationen wurde die Speiseröhre entfernt und durch einen umgeformten Magenteil ersetzt. Insgesamt verbrachte er rund fünf Monate im Krankenhaus, davon etwa 143 Tage auf der Intensivstation.
Trotz der Fortschritte musste Hoenig kürzlich einen Auftritt kurzfristig absagen. Dennoch bleibt der Schauspieler optimistisch und freut sich über die gemeinsame Zeit mit seiner Familie.



