Früherer Pastor in Hamburg soll Jugendlichen zur Prostitution gedrängt haben
Früherer Pastor in Hamburg soll Jugendlichen zur Prostitution gedrängt haben

Ein ehemaliger Pastor aus dem Hamburger Stadtteil Ochsenwerder steht im Verdacht, einen 15-jährigen Jugendlichen sexuell missbraucht und zur Prostitution gedrängt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen den Mann, der bis zu seiner Pensionierung in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde tätig war.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Pastor den Jugendlichen über mehrere Monate hinweg sexuell missbraucht und ihn auch dazu gebracht haben, sexuelle Handlungen gegen Geld anzubieten. Die Taten sollen sich im Zeitraum von 2019 bis 2020 ereignet haben.

Der Fall wurde bekannt, nachdem sich das mutmaßliche Opfer an die Polizei gewandt hatte. Die Ermittlungen laufen seit mehreren Wochen. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe bislang.

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Die Kirchengemeinde zeigte sich bestürzt und kündigte an, den Fall vollständig aufzuklären. Der Pastor war bereits vor Bekanntwerden der Vorwürfe in den Ruhestand getreten.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob Haftbefehl gegen den Mann beantragt wird. Weitere mögliche Opfer werden nicht ausgeschlossen.

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