Tausende feiern Walpurgisnacht im Harz – friedlich mit Ausnahmen
Tausende feiern Walpurgisnacht im Harz – friedlich mit Ausnahmen

Tausende Menschen haben sich im Harz zur Feier der Walpurgisnacht versammelt. Die Orte wie Schierke oder Thale seien alle voll, berichtete ein Sprecher der Polizei. Bei bestem Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein waren viele Kostümierte bereits am Nachmittag unterwegs. In Wernigerode stürmten Hexen und Teufel das Rathaus.

In mehr als 20 Orten standen die traditionellen Feiern an. Sie sind eine der größten Touristenattraktionen im Harz. Einem alten Brauch nach wird zu Walpurgis der Winter ausgetrieben.

Zu den Hochburgen zählen Schierke, Wernigerode oder Thale in Sachsen-Anhalt sowie Braunlage, St. Andreasberg oder Hahnenklee auf niedersächsischer Seite. Die Orte werden dazu bereits Wochen vor den Feierlichkeiten mit Hexenpuppen und anderen gruseligen Dekorationen geschmückt.

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Die Walpurgisnacht soll nach der heiligen Walburga benannt sein, deren Geburtstag die Kirche am 30. April feiern ließ. Goethe legte einst den literarischen Grundstein für die wilden Feste: Nach einer Brockenbesteigung im Jahr 1777 hielt er im „Faust“ das teuflische Treiben fest.

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