Milchkonsum erhöht Prostatakrebsrisiko um 25 Prozent
Milchkonsum erhöht Prostatakrebsrisiko um 25 Prozent

Eine Studie der Loma Linda University zeigt einen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Prostatakrebs. Männer, die täglich 430 Milliliter Milch trinken, haben ein um 25 Prozent höheres Risiko als solche mit nur 20 Millilitern. Die Daten stammen aus der Adventist Health Study-2, die 28.737 krebsfreie Männer über acht Jahre begleitete.

Die Forscher um Professor Gary E. Fraser fanden keinen Unterschied zwischen Vollmilch, fettreduzierter oder Magermilch. Das Risiko steigt besonders stark bis zu 150 Millilitern täglich und flacht dann ab. Als mögliche Ursache gelten Hormone in der Milch, da bis zu 75 Prozent der milchproduzierenden Kühe trächtig sind.

Die Wissenschaftler empfehlen, Milchkonsum auf maximal 20 Milliliter täglich zu beschränken. Männer mit familiärer Vorbelastung sollten ganz auf Milch verzichten und auf pflanzliche Alternativen wie Soja- oder Hafermilch umsteigen. Käse und Joghurt zeigten keinen Zusammenhang, ebenso pflanzliches Calcium.

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Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie, die keine Ursache-Wirkung-Beziehung beweist. Die Ernährungsdaten basieren auf Fragebögen.

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