Eine japanische Studie hat das seltene Post-Vac-Syndrom nach einer Covid-19-Impfung genauer untersucht. Die Forscher um Akinori Fujisawa analysierten die Beschwerden von 179 Fällen aus 14 medizinischen Einrichtungen. Über 60 Prozent der insgesamt fast 500 Beschwerden konzentrierten sich auf drei Hauptbereiche.
Alle untersuchten Fälle waren als „klinisch definitiv“ eingestuft worden. Das bedeutet, die Patienten waren vor der Impfung symptomfrei oder gesund und benötigten danach medizinische Hilfe. Rund zwei Drittel der Betroffenen waren Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 59 Jahren. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht.
Die Analyse ergab, dass die Beschwerden lange anhalten können. Die Autoren betonen jedoch, dass es sich um eine Beobachtungsstudie mit kleiner Fallzahl handelt. Ein eindeutiger Beweis, dass die Impfung allein alle Beschwerden verursacht hat, sei nicht möglich – insbesondere bei spät auftretenden Symptomen.



