Der ehemalige Formel-1-Pilot Mick Schumacher (27) fährt seit seinem IndyCar-Debüt Anfang März mit einem Bruch im linken Handgelenk. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher erlitt die Verletzung bei seinem ersten Rennen am 1. März in St. Petersburg, Florida, als er nach einem Auffahrunfall unverschuldet ausschied.
Gegenüber Sky erklärte Schumacher: „Leider ist mir in St. Petersburg nach dem Unfall ein Stück im Handgelenk abgebrochen, womit ich noch immer am Kämpfen bin. Das heißt, eigentlich komme ich aus dem Auto raus und habe Schmerzen, was natürlich suboptimal ist.“ Ende des Jahres sei wahrscheinlich eine Operation nötig, um die Knochen wieder zusammenzubringen.
In der IndyCar-Serie haben die Autos keine Servolenkung, was körperlich anspruchsvoll ist und hohe Kräfte auf die Hände ausübt. Schumacher erzielte zuletzt in Long Beach mit Platz 17 sein bisher bestes Saisonergebnis, liegt aber in der Gesamtwertung auf dem vorletzten Platz.
Schumacher fuhr bis Ende 2022 für Haas in der Formel 1, war danach Reservefahrer bei Mercedes und bestritt Rennen in der World Endurance Championship, bevor er diese Saison in die IndyCar-Serie wechselte.



