Republikaner rebellieren gegen Trumps Steuer-Deals
Republikaner rebellieren gegen Trumps Steuer-Deals

Washington – US-Präsident Donald Trump erhält ungewöhnlich scharfen Gegenwind aus den eigenen Reihen. Zwei umstrittene Deals erschüttern derzeit die Hauptstadt: Die Steuerbehörde wurde vom Justizministerium angewiesen, Prüfungen gegen Trump und seine Familie einzustellen. Zudem soll ein 1,8 Milliarden Dollar schwerer Fonds eingerichtet werden, unter anderem für Personen, die am Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 beteiligt waren.

Selbst in Trumps Partei ist der Unmut groß. Justizminister Todd Blanche, der die Deals mit Trump abschloss, traf sich am Donnerstag mit republikanischen Kongressmitgliedern. Laut der „New York Times“ erlebte Blanche einen „zweistündigen Wutausbruch“. Dutzende republikanische Senatoren äußerten ihren Ärger und ihre Besorgnis über die Justiz-Deals.

Der republikanische Abgeordnete Brian Fitzpatrick aus Pennsylvania sagte im Sender CNN, er wolle „zu 100 Prozent“ verhindern, dass der Fonds eingerichtet wird. Die Wut war so groß, dass die Parteiführung geplante Abstimmungen über ein 72 Milliarden Dollar schweres Einwanderungsgesetz absagte.

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Politologe Matthew A. Baum von der Harvard University sagte zu BILD: „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass bei den Demokraten größte Empörung, aber auch bei einigen Republikanern im Kongress eine deutliche Skepsis herrscht.“ Trump hatte die Steuerbehörde wegen der Veröffentlichung seiner Steuererklärungen verklagt und ließ die Klage fallen, im Gegenzug für die Zusagen seiner eigenen Regierung.

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