Die neun niedersächsischen Seehäfen haben im ersten Halbjahr 2025 mehr Güter umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Das Volumen im Seeverkehr stieg um 4 Prozent auf 27,7 Millionen Tonnen, wie die Marketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen mitteilte.
Besonders stark wuchs der Containerverkehr: Mit 664.685 Standardcontainern (TEU) habe sich die Menge mehr als verdoppelt. Auch beim nicht-containerisierten Stückgut gab es ein Plus von 11 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen, während feste Massengüter um 8 Prozent auf 6,4 Millionen Tonnen zulegten.
Der Fahrzeugumschlag stieg um 3 Prozent auf rund 845.000 Stück. Dagegen sank der Umschlag flüssiger Massengüter um 21 Prozent auf 11,7 Millionen Tonnen.
Die größten Zuwächse verzeichneten Cuxhaven (plus 61 Prozent), Brake (plus 13 Prozent) und Emden (plus 12 Prozent). In Wilhelmshaven stieg der Containerumschlag deutlich, während der Rohölumschlag um mehr als ein Viertel zurückging. Oldenburg ist seit Februar 2024 wegen einer beschädigten Brücke vom Seeverkehr abgeschnitten.
Geschäftsführerin Inke Onnen-Lübben betonte, in einem „nach wie vor sehr herausfordernden Marktumfeld“ sei ein „sehr positives Ergebnis“ erzielt worden. Die Entwicklung im zweiten Halbjahr sei unklar und hänge unter anderem von der wirtschaftlichen und geopolitischen Lage ab.



