Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt zum Maiwochenende – Warnstufe 3 erreicht
Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt zum Maiwochenende – Warnstufe 3 erreicht

In Brandenburg steigt die Waldbrandgefahr zum Maiwochenende deutlich an. Bei viel Sonne und trockenen Frühlingstagen wurde in 12 von 14 Landkreisen die Waldbrandgefahrenstufe 3 von 5 erreicht, wie das Forst- und Umweltministerium mitteilte. Nur in den Landkreisen Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin gilt mit Stufe 2 eine niedrigere Gefahr.

Brandenburg gilt bundesweit als besonders waldbrandgefährdet, bedingt durch ausgedehnte Kiefernwälder, geringe Niederschläge und leichte Sandböden. Der Umbau hin zu mehr Laubmischwäldern soll verstärkt werden, um die Gefahr langfristig zu reduzieren.

Spaziergänger und Erholungssuchende sind zur Vorsicht aufgerufen, um nicht leichtfertig Brände zu entfachen. Waldbrände entstehen häufig durch fahrlässige Brandstiftung, etwa durch weggeworfene Zigarettenkippen. Unabhängig von der aktuellen Gefahrenstufe ist in Brandenburg ganzjährig verboten, im Wald oder in weniger als 50 Metern Abstand zum Waldrand Feuer zu machen oder zu rauchen. Dazu zählt auch das Grillen an Seeufern in Waldnähe.

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Von März bis September werden täglich die Waldbrandgefahrenstufen ermittelt. Zwei Waldbrandzentralen des Landesbetriebs Forst in Wünsdorf und Eberswalde sind in dieser Zeit besetzt, um Feuer früh zu entdecken und eine Ausbreitung zu verhindern.

Im vergangenen Jahr verlief die Waldbrandsaison glimpflich: Es wurden 305 Waldbrände auf insgesamt rund 247 Hektar registriert. Zum Vergleich: 2023 gab es bei Jüterbog einen Waldbrand auf etwa 700 Hektar, was mehr als 950 Fußballfeldern entspricht.

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