Am Hamburger Flughafen kam es am Nachmittag zu einer Bruchlandung eines Kleinflugzeugs, die den Flugverkehr vorübergehend zum Erliegen brachte. Die Propellermaschine aus Cannes verlor bei der Landung ihr Bugrad und blieb auf der Nase liegen. Verletzt wurde nach Angaben eines Flughafensprechers niemand.
Der Vorfall führte dazu, dass der Flughafen von etwa 16 Uhr bis circa 18.30 Uhr gesperrt wurde. Mehrere ankommende Flüge wurden auf andere Flughäfen in der Region umgeleitet, wie Daten des Dienstes Flightradar24 zeigten. Die Bergung der Maschine und die Reinigung der Start- und Landebahn waren notwendig, da selbst kleinste Trümmerteile eine Gefahr für andere Flugzeuge darstellen können.
Ein Flughafensprecher betonte, dass die Reinigung sehr gewissenhaft erfolgen müsse. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Der Flughafenbetrieb konnte nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgenommen werden.



