Die Zukunft des 4-1-Lernmodells an der Ascherslebener Modellschule ist gesichert. Wie die Schulbehörde mitteilte, wird das innovative Konzept, das auf eine veränderte Unterrichtsstruktur setzt, auch in den kommenden Schuljahren Bestand haben. Das 4-1-Modell sieht vor, dass die Schüler an vier Tagen in der Woche im gewohnten Klassenverband unterrichtet werden, während der fünfte Tag für projektorientiertes und individualisiertes Lernen genutzt wird.
Erfolgreiche Erprobungsphase
Die Schule hatte das Konzept in den vergangenen Jahren erfolgreich erprobt. Nun wurde entschieden, das Modell dauerhaft zu etablieren. Schulleiterin Sabine Müller zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Wir haben gesehen, dass die Schüler von dieser Form des Lernens enorm profitieren. Sie können ihre Stärken besser entfalten und lernen, eigenverantwortlich zu arbeiten.“
Kritik und Befürworter
Das 4-1-Modell war nicht unumstritten. Kritiker bemängelten, dass der fünfte Tag nicht ausreichend strukturiert sei und die Schüler zu viel Freiheit hätten. Befürworter hingegen betonten die positiven Effekte auf die Selbstständigkeit und die Motivation der Kinder. Die Schulbehörde wog die Argumente ab und entschied sich letztlich für die Fortführung des Projekts.
Ausbau des Konzepts geplant
Die Schulbehörde kündigte an, das Konzept weiterzuentwickeln und auf andere Schulen in Sachsen-Anhalt zu übertragen. „Das 4-1-Modell ist ein vielversprechender Ansatz, um den veränderten Anforderungen an die Schulbildung gerecht zu werden“, so ein Sprecher. „Wir werden die Erfahrungen aus Aschersleben nutzen, um das Modell gegebenenfalls anzupassen und anderen Schulen zugänglich zu machen.“
Die Ascherslebener Modellschule wird auch weiterhin als Vorreiter für innovative Lernkonzepte in der Region gelten. Die Schüler und Lehrer freuen sich auf die Fortsetzung der Arbeit mit dem 4-1-Modell, das bereits jetzt als Erfolgsgeschichte in der Bildungslandschaft Sachsen-Anhalts gilt.



