Millioneninvestition: Bremer Hochschulen kämpfen gegen Asbest und Stromausfälle
Bremer Hochschulen: Sanierung gegen Asbest und Stromausfälle

Bremer Hochschulen erhalten Millionen für dringende Sanierungen

Die Hochschulen in Bremen stehen vor erheblichen baulichen Herausforderungen. Stromausfälle und Asbestbelastungen in den Gebäuden beeinträchtigen den Lehrbetrieb und erfordern umfangreiche Investitionen. Bremens Wissenschaftssenatorin Henrike Müller (Grüne) betonte die Dringlichkeit dieser Maßnahmen in einer aktuellen Stellungnahme.

Stromversorgung der Universität Bremen wird erneuert

In den letzten Monaten kam es wiederholt zu Stromausfällen an der Universität Bremen, die weite Teile der Gebäude betrafen. Um diese Probleme zu beheben, plant der Senat eine umfassende Sanierung der Stromversorgung. Die Arbeiten sollen im laufenden Betrieb für knapp 18 Millionen Euro durchgeführt werden. Der Großteil der Finanzierung stammt vom Bund, während Bremen selbst etwa drei Millionen Euro beisteuert.

Neue Maschinenhalle für die Hochschule Bremen geplant

An der Hochschule Bremen ist der Bau einer neuen Halle für Labore und Maschinen der Ingenieurswissenschaften vorgesehen. Die bisherige Halle weist erhebliche Mängel auf: Die Glasfront ist rissig, und in der Bausubstanz sind Schadstoffe wie Asbest enthalten. Für die neue Halle sind Investitionen in Höhe von rund 27 Millionen Euro geplant. Der genaue Standort ist noch nicht festgelegt, aber die alten Räumlichkeiten sollen weiterhin, beispielsweise zur Lagerung, genutzt werden.

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Senatorin Müller erklärte, dass die Altersstruktur der Universitätsgebäude bekannt sei und daher erhebliche Investitionen notwendig seien. Diese Sanierungen sind entscheidend, um einen reibungslosen Studienbetrieb zu gewährleisten und die Sicherheit für Studierende und Mitarbeiter zu erhöhen.

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