Zehnjährige Ilva assistiert Checker Julian: Grüner Schleim und Vulkan-Experimente begeistern Rostocker Entdecker
Ilva assistiert Checker Julian: Grüner Schleim begeistert Rostock

Zehnjährige Ilva aus Rostock gewinnt Entdecker-Gewinnspiel und assistiert Checker Julian

Die zehnjährige Ilva aus Dämelow bei Rostock hat ein besonderes Abenteuer erlebt: Als Gewinnerin des Entdecker-Gewinnspiels der Norddeutschen Neuesten Nachrichten durfte sie Checker Julian, also Julian Janssen, bei seinen Experimenten auf und hinter der Bühne assistieren. Gemeinsam stellten sie grünen Schleim her und führten ein spektakuläres Vulkan-Experiment vor begeistertem Publikum durch.

Junge Entdecker aus Rostock und Umgebung zeigen ihre Leidenschaft

Ilva ist eine von vielen jungen Entdeckern in der Region Rostock. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schrieben Kinder auf, was sie zu tollen Entdeckern macht. Ilva erklärte: „Wenn ich draußen unterwegs bin, beobachte ich die Natur und die Tiere. Ich sammle Steine, Blätter und auch mal Käfer und Würmer und untersuche alles mit meinem mobilen Mikroskop.“ Ihr großer Traum ist es, später Ärztin zu werden – ob für Tiere oder Menschen, steht noch nicht fest.

Neben Ilva beteiligten sich zahlreiche andere junge Tüftler. Der zehnjährige Iago beispielsweise baut im MikroMint-Schülerlabor in Rostock einen eigenen Roboter, wobei er lötet, programmiert und Komponenten zusammenfügt. Er beschreibt sich als Entdecker, weil er „super gerne experimentiere, programmiere, zeichne und male, Mathematik erkunde, Insekten erforsche, Schlagzeug spiele und lustige Zungenbrecher aufsage“.

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Weitere Teilnehmer waren die elfjährige Romy aus Sanitz, die immer wissen will, wie Dinge funktionieren, und der neunjährige Stephan aus Warnemünde, der alle Checker-Folgen auswendig kennt und leidenschaftlich Wissenschaftsbücher liest. Diese Vielfalt zeigt, wie frühkindliche Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik in der Region gefördert wird.

Grüner Schleim: Ein lehrreiches Experiment hinter den Kulissen

Vor dem gemeinsamen Auftritt mit Checker Julian rührte Ilva hinter der Bühne grünen Schleim an. Das Rezept ist einfach: weißer oder klarer Bastelkleber, Natron, Kontaktlinsenflüssigkeit und optional Lebensmittelfarbe. Bei der Herstellung handelt es sich um eine sogenannte nicht-newtonsche Flüssigkeit, bei der Physik und Chemie zusammenwirken.

Chemisch erklärt: Der Kleber enthält kettenartig verbundene Teilchen. Borax in der Kontaktlinsenlösung wirkt als Aktivator und vernetzt diese Ketten zu einem Polymer. Natron sorgt dafür, dass sich Knoten im Netzwerk lösen und neu verbinden. Der resultierende Schleim verhält sich ohne Druck flüssig, unter Druck wird er fester. Praktisch nützlich ist er zum Entfernen von Staub und Dreck aus schwer zugänglichen Ecken.

Ilva stellte während des Knetens neugierige Fragen, etwa wie Julian zu seinen Checks kommt oder warum sie grünen Schleim herstellen. Letzteres beantwortete er erst während der Show, um den lehrreichen Aspekt zu betonen.

Vulkan-Experiment und Engagement für die Umwelt

Auf der Bühne assistierte Ilva Checker Julian bei einem Vulkanausbruch. In einen vorbereiteten Vulkan kippte sie Backpulver und Essig, woraufhin der Vulkan spektakulär ausbrach. Dieses Experiment begeisterte nicht nur Ilva, sondern auch das Publikum.

Neben Ilva holte Julian Janssen weitere Kinder auf die Bühne, darunter Fiete und Hedda, die vom Müllsammeln am Strand berichteten und betonten, wie wichtig es ist, auf korrekte Müllentsorgung zu achten. Ein Vertreter der BUNDjugend MV stellte die zahlreichen Aktionen der lokalen Umweltinitiative vor. Janssen betonte: „Mir ist das extrem wichtig, dass im Rahmen der Shows gezeigt wird, wie aktiv und schlau und engagiert die jungen Menschen sind.“

Hedda, ebenfalls zehn Jahre alt, fand die Show „irre gut“ und war zwar aufgeregt, aber begeistert davon, die Perspektive von der Bühne aus zu erleben. Sie hat nun viel zu erzählen, wenn sie nach Hause zurückkehrt.

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Ilvas Alltag: Immer auf Entdeckungstour mit dem Mikroskop

Ilvas Mutter Daniela berichtet, dass ihre Tochter fast immer draußen unterwegs ist und Blätter, Moos oder andere Fundstücke unter dem Mikroskop untersucht. Zu Weihnachten bekam Ilva ein mobiles Mikroskop geschenkt, das sie seither kaum aus der Hand legt. „Ich mag am liebsten, wie die Muster und Strukturen der Blätter so vergrößert aussehen“, sagt Ilva. Unter der Linse landete schon fast alles: Stoff, Insekten, Steine und sogar Haare.

Ilva und ihre Freundinnen verbringen wenig Zeit vor dem Fernseher. Stattdessen sind sie oft draußen oder basteln mit gefundenen Materialien. Diese natürliche Neugier und Entdeckerfreude macht Ilva zu einem perfekten Beispiel für die junge Generation in Rostock, die mit Begeisterung die Welt erforscht.