Nach Verzögerungen: Neubau der Kunsthochschule Halle startet 2027
Neubau der Kunsthochschule Halle startet 2027

Nach Verzögerungen: Neubau der Kunsthochschule Halle startet 2027

Nach erheblichen Verzögerungen wird der Neubau der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle nun konkreter. Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt hat die überarbeitete Kostenschätzung bestätigt und damit grünes Licht für das Projekt gegeben. Der Baustart ist nach aktuellen Planungen für den Herbst 2027 vorgesehen, wie die Hochschule mitteilte.

Zeitplan verschiebt sich deutlich

Ursprünglich sollte der Bau bereits 2027 fertiggestellt sein, doch inzwischen gilt eine Fertigstellung nicht vor 2030 als realistisch. In den vergangenen Monaten war unklar, wann das Vorhaben tatsächlich beginnen kann. Bereits vor dem eigentlichen Baustart sind erste Maßnahmen geplant: Bis zum Ende des Sommersemesters 2026 sollen Umzüge aus einem Gebäude auf dem Baugrundstück abgeschlossen sein, das anschließend abgerissen wird. Ab November 2026 sind bauvorbereitende Arbeiten wie Abbruchmaßnahmen und archäologische Untersuchungen vorgesehen.

Kosten bei rund 42 Millionen Euro

Das Bauvolumen liegt nach aktuellen Angaben einschließlich der Ersteinrichtung bei rund 42 Millionen Euro. Grundlage für die Entscheidung des Finanzausschusses war eine sogenannte Kostenvoranmeldung, die nach einer Überarbeitung der Planungen im vergangenen Jahr angepasst wurde.

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Hochschule sieht wichtigen Entwicklungsschritt

„Wir freuen uns sehr, dass nach jahrelanger Planung nun die Umsetzung unseres Neubaus starten kann“, sagte Rektorin Bettina Erzgräber. Der Neubau werde den Studierenden und Lehrenden moderne Räume für künstlerisches Arbeiten bieten und die Kunsthochschule als Studienort nachhaltig stärken. Auch Kanzler Stefan Danz sprach von einem wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Hochschule. Die Umsetzung werde eng begleitet, um eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Realisierung sicherzustellen.

Geplant sind unter anderem neue Ateliers, Werkstätten, Ausstellungsflächen sowie Seminarräume für das Lehramtsstudium. Diese Erweiterungen sollen die künstlerische Ausbildung in Halle auf ein neues Niveau heben und die Attraktivität des Standorts erhöhen.

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