Schülerpraktika in Templin: Zwischen Kita-Alltag und Blumenladen-Erfahrungen
Schülerpraktika in Templin: Kita vs. Blumenladen

Schülerpraktika in Templin: Zwischen Kita-Alltag und Blumenladen-Erfahrungen

Die Templiner Neuntklässlerinnen Ida Marschallek und Marie Schwan absolvieren derzeit ihre Schülerpraktika in ihrer Heimatstadt Templin. Während Ida im Kindergarten Eulennest erste Einblicke in den sozialen Bereich gewinnt, sammelt Marie im Blumenhaus Pilz praktische Erfahrungen im Floristikhandel. Beide Schülerinnen des Templiner Gymnasiums erleben dabei den Arbeitsalltag hautnah und entdecken neue berufliche Perspektiven.

Ida im Kindergarten Eulennest: Der Berufswunsch wird konkreter

Ida Marschallek verbringt ihre Praktikumszeit von 8.30 bis 15 Uhr in der Kita Eulennest. Zu ihren täglichen Aufgaben gehören das Füttern der jüngeren Kinder sowie das An- und Ausziehen der Kleinen. Die 14-Jährige zeigt sich überrascht von den vielfältigen Möglichkeiten: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel machen darf“, berichtet sie begeistert. Obwohl die Arbeit mit Kindern ständige Aufmerksamkeit erfordert und durchaus herausfordernd sein kann, macht ihr das Praktikum großen Spaß.

Die Kita-Leiterin Elke-Annett Raddatz beobachtet Idas Entwicklung mit Freude und ist überzeugt, dass der Beruf der Erzieherin gut zu der Schülerin passen könnte. Besonders wichtig ist ihr die richtige Berufsorientierung für Jugendliche: „Finde deine Stärken“, lautet ihr Rat an die junge Generation. Sie betont, wie entscheidend es ist, dass Jugendliche gut auf ihre Zukunft vorbereitet werden und Berufe finden, die wirklich zu ihren Fähigkeiten und Interessen passen.

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Marie im Blumenhaus Pilz: Floristische Einblicke und praktische Arbeiten

Marie Schwan sammelt ihre Erfahrungen im Templiner Blumenhaus Pilz. Dort lernt sie verschiedene Arbeiten kennen, die in einem floristischen Betrieb anfallen. Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Das Anbringen von Preisschildern
  • Das fachgerechte Anschneiden von Blumen
  • Die Reinigung und Instandhaltung des Ladens

Die Gymnasiastin hatte sich vor Beginn ihres Praktikums andere Vorstellungen gemacht: „Ich dachte, ich darf auch mit Kunden arbeiten“, gibt sie zu. Gleichzeitig ist ihr bewusst, dass ihr für eine umfassende Kundenberatung noch das notwendige Fachwissen fehlt. Das Blumenhaus Pilz bietet seit mehreren Jahren regelmäßig Praktikumsplätze an, um Schülern den Beruf des Floristen näherzubringen.

Eine Mitarbeiterin des Geschäfts ist besonders angetan von Maries Engagement: „Bis jetzt war niemand so wie Marie“, schwärmt sie über die 14-Jährige. Diese positive Rückmeldung zeigt, wie wertvoll solche Praktikumserfahrungen sowohl für die Schüler als auch für die Betriebe sein können.

Verschiedene Berufsfelder, wertvolle Erfahrungen

Die beiden Praktika verdeutlichen die Bandbreite möglicher Berufsfelder für junge Menschen. Während Ida im sozialen Bereich mit Kindern arbeitet und zwischen Babybrei und Spielzeugen ihren Weg findet, beschäftigt sich Marie mit Pflanzen, Dekoration und den praktischen Abläufen im Einzelhandel. Beide Schülerinnen sammeln jedoch ähnlich wertvolle Erfahrungen:

  1. Sie lernen den realen Arbeitsalltag kennen
  2. Sie entdecken ihre persönlichen Stärken und Interessen
  3. Sie erhalten praktische Einblicke in verschiedene Berufe
  4. Sie knüpfen erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern

Die Templiner Schülerpraktika zeigen, wie wichtig solche frühzeitigen Berufserfahrungen für die spätere Berufswahl sein können. Durch die praktische Arbeit in Betrieben vor Ort können Jugendliche nicht nur theoretisches Wissen aus der Schule anwenden, sondern auch ihre eigenen Fähigkeiten und Neigungen besser einschätzen lernen.

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