Schulsozialarbeit in Halle vor dem Aus: Planungssicherheit endet 2028
Schulsozialarbeit in Halle vor dem Aus

Schulsozialarbeit in Halle vor dem Aus: Planungssicherheit endet 2028

Die Schulsozialarbeiter in Halle blicken in eine äußerst ungewisse Zukunft. Für viele von ihnen endet die derzeitige Planungssicherheit bereits im Jahr 2028. Bei einigen Kollegen droht sogar schon im Juli dieses Jahres das abrupte Aus ihrer Tätigkeit. Diese prekäre Situation wirft massive Fragen zur Zukunft der pädagogischen Betreuung an den Schulen der Stadt auf.

Eine Sozialarbeiterin berichtet aus dem Alltag

Janine Schulz arbeitet mit voller Hingabe als Schulsozialarbeiterin an einer Brennpunktschule in Halle-Neustadt. Ihre Stelle an der Grundschule „Rosa Luxemburg“ ist jedoch nur bis Ende Juli 2026 gesichert. „Für die Kinder ist das viel schlimmer als für uns“, betont Schulz mit Nachdruck. Die Unsicherheit über die berufliche Perspektive belastet nicht nur sie persönlich, sondern auch ihre mehr als 80 Kollegen in der gesamten Stadt.

Die Schulsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Bildungssystems entwickelt. Sie bietet Schülern in schwierigen Lebenslagen eine wichtige Anlaufstelle, unterstützt bei Konflikten und fördert das soziale Miteinander. Der mögliche Wegfall dieser Stellen würde daher eine erhebliche Lücke im Betreuungsangebot hinterlassen.

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Die Folgen für Schüler und Schulen

Ohne die kontinuierliche Arbeit der Schulsozialarbeiter würden viele Schüler ihre vertrauten Ansprechpartner verlieren. Diese Fachkräfte leisten nicht nur Einzelfallhilfe, sondern tragen maßgeblich zur Prävention von Problemen wie Mobbing, Schulverweigerung oder psychischen Belastungen bei. Die Schulen müssten diese Aufgaben dann mit ihren ohnehin schon knappen personellen Ressourcen auffangen.

Die aktuelle Situation zeigt deutlich, dass die Finanzierung der Schulsozialarbeit langfristig gesichert werden muss. Nur so können die wertvollen Angebote für Kinder und Jugendliche nachhaltig aufrechterhalten werden. Die betroffenen Sozialarbeiter hoffen nun auf klare Signale von Politik und Verwaltung, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können.

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