Schulwünsche in Dessau-Roßlau: Nicht jeder wird erfüllt
Schulwünsche in Dessau-Roßlau: Nicht jeder erfüllt

In Dessau-Roßlau werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich 661 Kinder eingeschult. Gleichzeitig wechseln 626 Viertklässler von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Diese Zahlen gab Steffen Kuras, Leiter des Schulamtes im Dessau-Roßlauer Rathaus, im Sozial- und Bildungsausschuss bekannt. Allerdings können nicht alle Wünsche der Eltern und Schüler für die weiterführende Schule erfüllt werden. Kuras sprach von „Unmut in Einzelfällen“, wenn die gewünschte Schule nicht die erste Wahl sein kann. Die Entscheidungen basieren auf Kapazitäten und Anmeldezahlen. Die Stadtverwaltung bemüht sich, möglichst vielen Familien gerecht zu werden, doch räumliche und personelle Grenzen setzen dem Grenzen.

Hintergrund der Schulplatzvergabe

Die Vergabe der Schulplätze ab Klasse 5 erfolgt nach festgelegten Kriterien. Neben der Wohnortnähe spielen auch die pädagogischen Konzepte der Schulen eine Rolle. In Dessau-Roßlau gibt es mehrere weiterführende Schulen, darunter Gymnasien, Gesamtschulen und Sekundarschulen. Die Anmeldezahlen zeigen, dass einige Schulen besonders gefragt sind. Dies führt dazu, dass nicht jeder Erstwunsch realisiert werden kann. Kuras betonte, dass die Verwaltung transparent kommuniziere und im Einzelfall Lösungen suche.

Ausblick auf das Schuljahr 2026/27

Für das Schuljahr 2026/27 rechnet das Schulamt mit stabilen Schülerzahlen. Die Vorbereitungen für die Einschulung der Abc-Schützen laufen bereits. Auch die Planungen für den Übergang der Viertklässler sind weit fortgeschritten. Eltern werden rechtzeitig über die Ergebnisse der Schulplatzvergabe informiert. Die Stadt Dessau-Roßlau investiert weiterhin in die Schulinfrastruktur, um langfristig eine gute Versorgung zu gewährleisten.

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