Wissenschaftsminister des Jahres: Silbermedaille für Armin Willingmann aus Sachsen-Anhalt
Bei der bundesweiten Wahl zum „Wissenschaftsminister des Jahres 2026“ hat Sachsen-Anhalts Ressortchef Armin Willingmann (SPD) erneut eine Spitzenplatzierung erreicht. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) gab bekannt, dass Willingmann mit der Note 2,053 den zweiten Platz belegte – nur hauchdünn hinter der Brandenburger Amtskollegin Manja Schüle (2,037).
Konstante Top-Leistungen über acht Jahre
Das Wissenschaftsministerium in Magdeburg teilte mit, dass Willingmann in den vergangenen acht Jahren stets unter den besten zwei der sechzehn deutschen Landesminister für Wissenschaft sowie der jeweiligen Bundesministerin lag. Bereits 2019, 2021 und 2024 wählten ihn die DHV-Mitglieder zum „Wissenschaftsminister des Jahres“, in den anderen Jahren landete er jeweils auf Platz zwei.
In der aktuellen Umfrage halten über 71 Prozent der teilnehmenden DHV-Mitglieder Willingmann für eine ideale (44,2%) oder sehr gute (27,4%) Besetzung. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller Ministerinnen und Minister liegt bei knapp 29 Prozent, wobei nur 9,3 Prozent als ideal und 19,4 Prozent als sehr gut bewertet wurden.
Gratulation und Rückblick auf die Umfrage
Willingmann gratulierte seiner Kollegin Manja Schüle und betonte: „Das positive Votum gibt mir persönlich und dem gesamten Ministerium Rückenwind. Die Noten bestätigen unseren Kurs, die Wissenschaftslandschaft in Sachsen-Anhalt gerade auch in schwierigen Zeiten möglichst attraktiv und wettbewerbsfähig aufzustellen.“
Er fügte hinzu: „Ich freue mich – ganz olympisch – über die Silbermedaille. Der seit Jahren anhaltende starke Zuspruch aus den Hochschulen ist natürlich auch persönlich Ansporn, hier nicht nachzulassen. Denn Wissenschaft und Forschung sind und bleiben eine starke Säule unserer Gesellschaft und unseres Bundeslandes.“
An der Online-Umfrage für das DHV-Ministerranking nahmen laut Verband 2.222 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil. Sie bewerteten die sechzehn für Wissenschaft zuständigen Landesminister sowie die Bundesministerin für Bildung und Forschung mit Schulnoten. Der Deutsche Hochschulverband vertritt als Berufsvertretung fast 34.000 Wissenschaftler in Deutschland.
Die drittplatzierte Baden-Württemberger Ressortchefin Petra Olschowski erreichte eine Note von 2,962 und lag damit deutlich hinter den beiden Spitzenreitern. Die Umfrage unterstreicht die kontinuierlich hohe Anerkennung, die Willingmann in der wissenschaftlichen Community genießt.



