Doppelgänger-Dilemma: Floridianer wird ständig mit verstorbenem Milliardär Jeffrey Epstein verwechselt
Doppelgänger-Dilemma: Mann wird ständig mit Epstein verwechselt

Doppelgänger-Dilemma: Floridianer wird ständig mit verstorbenem Milliardär Jeffrey Epstein verwechselt

Grau meliertes volles Haar, kantiges Kinn, Bartschatten und ausgeprägte Falten am Mund: Die Ähnlichkeit ist so frappierend, dass sie einem Mann aus Florida ein großes Problem bereitet. Pete, ein 71-jähriger ehemaliger Immobilienmanager aus Palm Beach, wird aufgrund seines Aussehens ständig mit dem verstorbenen Milliardär Jeffrey Epstein verwechselt, der wegen beispielloser Sexualstraftaten eine verachtete Berühmtheit ist.

Ungewollte Aufmerksamkeit und virale Clips

Ständig wird Pete auf der Straße angestarrt und angesprochen, Menschen wollen Selfies mit ihm machen oder filmen ihn heimlich. Erst kürzlich ging ein Clip durch die sozialen Medien viral, in dem er in seinem Cabrio auf einem Highway in Palm Beach unterwegs war. Der Filmende schrie "Epstein lebt! Epstein lebt!", was einen Sturm in den sozialen Medien auslöste. Bis Freitag klickten und teilten Millionen von Nutzern die Szene allein bei Instagram, was neue Verschwörungstheorien befeuerte.

"Ich fühle mich dabei nicht wohl – ich will nichts mit ihm zu tun haben. Er war ein Monster, ein abscheulicher Mensch", sagte Pete der "New York Post". Die ungewollte Aufmerksamkeit hat sich seit Epsteins Gesicht 2019 auf allen Titelseiten und in allen Nachrichtensendungen zu sehen war, deutlich verstärkt. Früher passierten Verwechslungen nur hin und wieder, heute sind sie an der Tagesordnung.

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Alltägliche Belastungen und skurrile Begegnungen

Erst am Donnerstag war Pete mit seiner Freundin essen, als das Getuschel am Nachbartisch losging und er um ein Selfie gebeten wurde. "Das passierte ständig in New York City und den Hamptons", so der Doppelgänger, der von New York nach Palm Beach gezogen ist. Er werde auch häufig von Touristen umringt. "Es ist schon irgendwie amüsant, dass das alles wegen meines Aussehens passiert, aber er ist tot und war einfach nur ein ganz, ganz schlechter Mensch. So bin ich natürlich nicht."

Skurril ist, dass Pete sich sicher ist, Epstein bereits in den 1990er-Jahren auf Partys begegnet zu sein. Er war mit dem Bruder des Pädokriminellen befreundet, den er kennengelernt hatte, als er sich bei einem Spaziergang für dessen große Pudel begeisterte. Pete hat Epstein damals als eher unauffällig wahrgenommen – bevor die Beschuldigungen publik wurden und die Verwechslungen begannen.

Psychische Belastung und gesellschaftliche Reaktionen

Die ständigen Vergleiche belasten Pete psychisch, obwohl er sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt hat. Er betont immer wieder, dass er nichts mit Epsteins Verbrechen zu tun haben will und den Mann verabscheut. Die viralen Clips und die daraus resultierenden Verschwörungstheorien, die Epsteins Tod infrage stellen, verschärfen die Situation zusätzlich.

Die Geschichte zeigt, wie tiefgreifend das Aussehen eines Menschen sein Leben beeinflussen kann, besonders wenn es mit einer so kontroversen Figur wie Jeffrey Epstein verbunden wird. Für Pete bleibt die Ähnlichkeit ein ungewolltes Erbe, das er täglich tragen muss.

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