Rentenkollaps droht: Geburtenrückgang gefährdet Generationenvertrag
Rentenkollaps droht durch Geburtenrückgang

Rentenkollaps droht: Geburtenrückgang gefährdet Generationenvertrag

Die Zahl der Geburten ist im Jahr 2025 auf etwa 650.000 gesunken. Im Vergleich zu 2015, also vor der großen Flüchtlingswelle, bedeutet das einen Rückgang von fast 100.000 Neugeborenen. In den Babyboom-Zeiten gab es jährlich sogar eine Million Geburten allein in der Bundesrepublik. Diese Entwicklung ist alarmierend und hat direkte Auswirkungen auf unser Rentensystem.

Historische Fehleinschätzungen der Politik

Wie sehr sich Politiker in der Vergangenheit bei der Rente irren konnten, zeigen legendäre Prognosen. Konrad Adenauer war der festen Überzeugung: „Kinder kriegen die Leute immer.“ Und Norbert Blüm behauptete selbstbewusst: „Die Rente ist sicher!“ Heute wissen wir: Beide Aussagen treffen nicht mehr zu. Die demografische Realität hat diese optimistischen Vorhersagen widerlegt.

Mathematische Gewissheit: Ohne Kinder kollabiert die Rente

Es handelt sich hier um bloße Mathematik: Wenn es uns nicht gelingt, den aktuellen Geburtentrend umzukehren, wird unser Rentensystem unweigerlich kollabieren. Der Grund ist einfach: Der Generationenvertrag, bei dem die arbeitende Bevölkerung die Renten der älteren Generation finanziert, ist dann nicht mehr erfüllbar. Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Rentner aufkommen.

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Lösungsansätze: Familienpolitik als Zukunftsfrage

Der Vorschlag der Jungen Union, Eltern bei den Rentenbeiträgen zu entlasten, geht in die richtige Richtung. Zwar kann Politik keine Kinder herbeizaubern, wohl aber – wie das Beispiel Frankreich zeigt – jungen Paaren die Entscheidung für ein Baby erleichtern. Dies ist kein „Gedöns“, wie der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder einst über Familienpolitik sagte. Vielmehr handelt es sich um die wichtigste Zukunftsfrage für unser Land. Eine nachhaltige Familienpolitik muss Priorität haben, um die demografische Schieflage zu korrigieren und das Rentensystem langfristig zu stabilisieren.

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