Jonas Deichmann plant 30 Marathons in 30 Tagen: „Forrest-Gump“-Projekt für Ehrenamt
Deichmann: 30 Marathons in 30 Tagen für Ehrenamt

30 Marathons in 30 Tagen: Jonas Deichmann startet neues „Forrest-Gump“-Projekt

Der deutsche Extremsportler Jonas Deichmann (38) bereitet sich auf sein nächstes Großprojekt vor. Bekannt als „Deutscher Forrest Gump“ für seine außergewöhnlichen Ausdauerleistungen, will er vom 24. September bis zum 23. Oktober 2026 täglich einen Marathon durch sein Heimat-Bundesland Baden-Württemberg laufen. Diesmal steht jedoch nicht der persönliche Rekord im Vordergrund, sondern die Bewegung der Menschen und die Würdigung ehrenamtlichen Engagements.

Vom Ironman-Weltrekord zur Marathon-Challenge

Deichmann hat sich bereits mit zahlreichen Extremprojekten einen Namen gemacht. Unvergessen bleibt sein Ironman-Weltrekord aus dem Jahr 2024, als er in Roth 120 Ironman-Triathlons in 120 aufeinanderfolgenden Tagen absolvierte – täglich 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Seine Vita liest sich wie ein Abenteuerroman: Ein Triathlon um die ganze Welt, eine Radtour vom Nordkap bis zum Kap der Guten Hoffnung und die Durchquerung Nordamerikas zu Fuß und per Rad. Meist bewältigte er diese Herausforderungen allein, ohne organisierte Verpflegung oder vorab gebuchte Unterkünfte.

Der Extremsportler wurde zum Volkshelden in Mexiko und zum Forschungsobjekt für Sportwissenschaftler, veröffentlichte mehrere Bücher und Kinofilme. Aktuell umrundet er gemeinsam mit seiner Freundin Josefine Rutkowski Europa mit dem Fahrrad.

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„MOVE IT! – Gemeinsam mehr bewegen“

Unter diesem Motto lädt Deichmann nun zum Mitmachen ein. Jeder Interessierte darf die letzten vier Kilometer jedes Marathons mitlaufen. Mit vorheriger Anmeldung ist sogar die Teilnahme an der kompletten Distanz von 42,195 Kilometern möglich. „Dies kann zu einem modernen ‚Forrest Gump‘-Moment werden!“, erklärt Deichmann und spielt damit auf den bekannten Film mit Tom Hanks an, in dem der Protagonist von einer stetig wachsenden Gruppe von Mitläufern begleitet wird.

Bei der Vorstellung des Projekts in Stuttgart wurde Deichmann bereits von prominenten Unterstützern wie Ex-Fußballprofi Timo Hildebrandt, Olympiasieger Niko Kappel und Jürgen Rehm, Vorstandsmitglied des Gewinnsparvereins Baden-Württemberg, auf einer 4-Kilometer-Strecke begleitet.

Ehrenamtliche im Rampenlicht

Das Projekt hat einen klaren sozialen Charakter. An den täglichen Etappenzielen organisieren die Volksbanken und Raiffeisenbanken Charity-Veranstaltungen, bei denen ehrenamtlich Engagierte im Mittelpunkt stehen. Vereine, Initiativen und Menschen, die oft im Hintergrund wirken, sollen sichtbar werden und konkrete Unterstützung durch Spendenaktionen erhalten.

„Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer“, betont Deichmann. „Mit meinen 30 Marathons will ich die unzähligen ‚Helden des Alltags‘ ins Rampenlicht rücken und deutlich machen: Ehrenamtliche Arbeit steht für die Übernahme von Verantwortung und gelebte Solidarität.“

Die Route führt durch alle Teile Baden-Württembergs und verbindet so regionale Projekte mit der übergeordneten Mission, Gemeinschaft und Bewegung zu fördern. Deichmanns Vision ist es, nicht nur körperliche Grenzen zu überwinden, sondern auch soziale Verbindungen zu stärken und das Ehrenamt nachhaltig zu unterstützen.

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