Horst Lichter: Ein neues Kapitel als Feuerwehrmann beginnt
Der bekannte Fernsehmoderator Horst Lichter hat ein neues Ehrenamt übernommen. Der 64-Jährige ist seit Sommer 2025 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dormagen und präsentierte nun stolz seinen offiziellen Dienstausweis auf Instagram. „Endlich hab' ich meinen Dienstausweis“, schrieb er dazu und teilte seine Freude mit seinen Followern.
Vom TV-Studio in die Feuerwehrhalle
Bereits seit mehreren Monaten engagiert sich Lichter bei der Feuerwehr in seiner Heimatstadt Dormagen in Nordrhein-Westfalen. „Ich bin ganz offiziell Mitglied geworden, das ging dann auch über den Bürgermeister. Ich habe Feuerwehrjacke und Helm zu Hause, alles, was dazugehört“, erklärte er gegenüber der „Rheinischen Post“. Der Moderator, der durch die Trödelshow „Bares für Rares“ bekannt wurde, betont immer wieder die Bedeutung des Ehrenamts.
„Wir leben ja eigentlich in einer Gesellschaft, die eines am besten kann: nämlich motzen, maulen, sich beklagen. Aber man kann auch mal selbst anpacken“, so Lichter. Diese Einstellung bringt er nun auch in seine neue Tätigkeit bei der Feuerwehr ein.
Gründliche Vorbereitung und Integration
Bevor er seinen Dienst antreten konnte, frischte Lichter sein Wissen in Erste-Hilfe-Kursen auf. „Ich möchte helfen, wenn's drauf ankommt“, sagt er über seine Motivation. In der Feuerwehrgemeinschaft hat sich der Moderator bereits gut eingelebt. Im vergangenen Sommer lud er 60 Kameraden zu einem Grillfest in seinen Garten ein.
„Ich muss sagen: Ich fühle mich sehr wohl in der Gemeinschaft. Und mich beeindruckt, dass auch Jugendliche und einige Damen bei der Feuerwehr mit anpacken“, schwärmt Lichter von seiner neuen „Feuerwehr-Familie“.
Prominenter Zuwachs für die Feuerwehr Dormagen
Die Freiwillige Feuerwehr Dormagen freut sich über ihr neues, prominentes Mitglied. Unter Lichters Instagram-Post kommentierte die Feuerwehr: „Willkommen in der Dormagener Blaulichtfamilie!“ Auch sein Sohn Christopher (41) gratulierte öffentlich: „Ich bin stolz auf dich, Papa!“
Lichter, der sich selbst als „Arbeiterkind vom Dorf“ bezeichnet, betont: „Ich fege auch bei mir die Straße selbst.“ Diese bodenständige Einstellung passt perfekt zum Feuerwehrehrenamt, bei dem Gemeinschaft und praktisches Handeln im Vordergrund stehen.



