Horst Lichter: Vom TV-Star zum Feuerwehrmann in Dormagen
Der bekannte Moderator Horst Lichter, vielen Zuschauern als Gesicht der ZDF-Show 'Bares für Rares' vertraut, hat eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: das Ehrenamt. Der 64-Jährige ist nun offiziell Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Dormagen, Nordrhein-Westfalen, und erhielt kürzlich seinen Dienstausweis.
Dienstausweis und offizielle Aufnahme
Auf seinem Instagram-Account teilte Lichter die freudige Nachricht mit seinen Followern. In dem Post ist deutlich der Dienstausweis der Freiwilligen Feuerwehr Dormagen zu erkennen, der bis Juni 2029 gültig ist. 'Endlich hab ich meinen Dienstausweis', schrieb der Entertainer zu seinem Beitrag. Die Aufnahme in die Feuerwehr erfolgte bereits im Sommer 2025, wie Lichter gegenüber der 'Rheinischen Post' verriet: 'Ich bin ganz offiziell Mitglied geworden, das ging dann auch über den Bürgermeister.'
Motivation und Engagement
Für den Ernstfall ist der Moderator gut vorbereitet. Eine komplette Einsatzmontur hängt bei ihm zu Hause bereit. 'Ich habe Feuerwehrjacke und -helm zu Hause, alles, was dazugehört', erklärte Lichter. Seine Motivation für den Beitritt zur Feuerwehr ist klar: 'Ich möchte helfen, wenn's drauf ankommt.' Aus diesem Grund habe er auch sein Wissen in Erste-Hilfe-Kursen aufgefrischt.
Reaktionen und Gemeinschaft
Die Nachricht von Lichters Ehrenamt löste eine Welle der Begeisterung aus. Zahlreiche Mitglieder anderer Freiwilliger Feuerwehren gratulierten dem Moderator. Auch seine Kameraden aus Dormagen kommentierten mit den Worten: 'Die Feuerwehr in Deutschland wird zu einem großen Teil von Freiwilligen getragen. Nicht nur Worte, sondern Taten – genau darum geht es im Ehrenamt. Klasse Entscheidung und herzlich willkommen in der Blaulichtfamilie!'
Um seinen Einstand zu feiern, lud Lichter im vergangenen Sommer seine rund 60 Kameradinnen und Kameraden zu einem Grillfest in seinen Garten ein. Mittlerweile fühlt er sich 'sehr wohl in der Gemeinschaft' und bewundert besonders das Engagement von Jugendlichen und Frauen bei der Feuerwehr.
Persönliche Einstellung zum Ehrenamt
Mit seinem Engagement lebt Lichter etwas vor, das in der heutigen Gesellschaft immer seltener wird: ehrenamtliche Arbeit. 'Wir leben ja in einer Gesellschaft, die eines am besten kann: nämlich motzen, maulen, sich beklagen. Aber man kann auch mal selbst anpacken', erklärte der 64-Jährige. Er selbst sei ein Arbeiterkind vom Dorf und habe schon als kleiner Junge mit angepackt, was sich bis heute nicht geändert habe. 'Ich fege auch bei mir die Straße selbst', so Lichter.
Auch sein Sohn Christopher gratulierte dem Vater zu diesem Meilenstein. 'Bin stolz auf dich, Papa', schrieb er und fügte seiner Nachricht einige Herzen hinzu. Horst Lichter beweist damit, dass ehrenamtliches Engagement nicht nur eine Pflicht, sondern eine echte Leidenschaft sein kann.



