Roßlauer Helfer trotzen sinkender Unterstützung: Tonnenweise Spenden für Ukraine
Roßlauer Helfer schicken weiter Spenden in die Ukraine

Roßlauer Helfer trotzen sinkender Unterstützung: Tonnenweise Spenden für Ukraine

In einem Lager in Roßlau stapeln sich weiterhin Hilfsgüter für die Ukraine: Kleidung, medizinische Technik und 70 ausrangierte Feuerlöscher. Trotz einer deutlich spürbaren Abnahme der Unterstützung arbeiten die wenigen verbliebenen Ehrenamtlichen unermüdlich weiter, um Menschen im Kriegsgebiet zu helfen.

Feuerlöscher-Kette für den guten Zweck

Um die 70 Feuerlöscher aus dem Transporter in den Lagerraum zu bekommen, bildeten die Helfer am vergangenen Wochenende eine effiziente Kette. Die roten Geräte, jedes etwa zehn Kilogramm schwer, gingen von Hand zu Hand. Mathias Wieczorek, einer der engagierten Freiwilligen, erklärte während der Arbeit: „Die kommen von einer Fachfirma, die bei Unternehmen abgelaufene Feuerlöscher austauscht. Wir haben gefragt, ob wir die abgelaufenen Geräte bekommen können.“

Die meisten dieser Feuerlöscher würden noch problemlos funktionieren, betonte Wieczorek, während er einen weiteren roten Zylinder ins Lager wuchtete. „Und dort, wo wir sie hinbringen, werden Feuerlöscher dringend gebraucht“, fügte er mit Nachdruck hinzu. Anfang März sollen die Geräte ihren Weg in die Ukraine antreten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Unermüdlicher Einsatz trotz Herausforderungen

Die Hilfsaktion in Roßlau steht exemplarisch für den anhaltenden Einsatz vieler Ehrenamtlicher, obwohl die öffentliche Aufmerksamkeit und materielle Unterstützung spürbar nachgelassen haben. Die Helfer sammeln und sortieren weiterhin tonnenweise Spenden, darunter nicht nur Feuerlöscher, sondern auch essentielle Güter wie Kleidung und medizinische Ausrüstung.

Dieser kontinuierliche Einsatz unterstreicht die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements in Krisenzeiten. Die Roßlauer Initiative zeigt, dass lokale Bemühungen einen direkten und praktischen Beitrag zur Linderung der Not in der Ukraine leisten können, selbst wenn die allgemeine Hilfsbereitschaft schwankt.

Die Arbeit der Freiwilligen bleibt unverzichtbar, um dringend benötigte Hilfsgüter zu organisieren und zu transportieren. Ihr Motto scheint klar: „Wir sind noch da“ – und sie handeln danach, Tag für Tag.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration