Schwerin benötigt dringend Wahlhelfer für die Oberbürgermeisterwahl
Die Landeshauptstadt Schwerin steht vor einer wichtigen demokratischen Entscheidung und sucht aktuell hunderte freiwillige Wahlhelfer für die anstehende Oberbürgermeisterwahl. Am Sonntag, dem 12. April 2026, werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt eine neue Oberbürgermeisterin oder einen neuen Oberbürgermeister wählen. Insgesamt bewerben sich sieben Kandidaten um das prestigeträchtige Amt.
Großer Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung
Für die reibungslose Durchführung der Wahl und eine mögliche Stichwahl am 26. April werden insgesamt etwa 770 Wahlhelfer benötigt. Die Stadtverwaltung appelliert an das bürgerschaftliche Engagement und sucht noch zahlreiche Freiwillige, die in den Wahlvorständen mitwirken möchten. „Ob mit oder ohne Vorerfahrung – jede Person, die sich engagieren möchte, ist herzlich willkommen“, betonte Stadtwahlleiterin Juliane Rickert in einer aktuellen Stellungnahme.
Flexible Schulungskonzepte für alle Interessierten
Um die angehenden Wahlhelfer optimal vorzubereiten, setzt die Stadt auf moderne und flexible Schulungsmethoden:
- Ein umfassendes Online-Tool mit allen wichtigen Schulungsinhalten steht zur Verfügung
- Die digitalen Schulungen können zeit- und ortsunabhängig absolviert werden
- Zusätzlich werden Präsenzschulungen für Wahlvorsteher und Schriftführer angeboten
- Dieses Konzept hat sich bereits bei der Bundestagswahl im Vorjahr bewährt
Interessierte können sich über die offizielle städtische Website informieren und dort direkt eine Bereitschaftserklärung ausfüllen. Für Rückfragen steht das Team der Wahlbehörde unter einer speziellen Telefonnummer zur Verfügung.
Vielfältige Aufgaben und angemessene Aufwandsentschädigung
Die Mitglieder der Wahlvorstände übernehmen während des Wahltages wichtige demokratische Funktionen:
- Überwachung der gesamten Wahlhandlung
- Gewährleistung der geheimen Stimmabgabe
- Sicherstellung von Ruhe und Ordnung in den Wahllokalen
- Entscheidung über die Zulassung von wahlberechtigten Personen
- Gemeinsame Prüfung der Stimmzettel auf Gültigkeit
- Ermittlung und Bekanntgabe des Wahlergebnisses am Wahlabend
Für diesen wichtigen demokratischen Dienst gewährt die Stadt eine angemessene Aufwandsentschädigung. Wahlvorsteher erhalten ein Erfrischungsgeld in Höhe von 45 Euro, während die übrigen Mitglieder des Wahlvorstandes jeweils 35 Euro erhalten. Voraussetzung für die Übernahme dieser ehrenamtlichen Tätigkeit ist die eigene Wahlberechtigung bei dieser konkreten Oberbürgermeisterwahl.
Die Stadtverwaltung betont, dass das Engagement der Wahlhelfer maßgeblich zum reibungslosen Ablauf der demokratischen Willensbildung beiträgt und appelliert an alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, sich für dieses wichtige Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.



