Der SV Sückau ist ein kleiner Verein, der sich in den letzten Jahren neu erfunden hat. Früher war er vor allem für seine Fußballmannschaft bekannt, doch die Zeiten haben sich geändert. Heute steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt – und eine neue Küche im Vereinsheim ist der jüngste Beleg für diesen Wandel.
Verein als Herz des Dorfes
Wolfgang Krüger, langjähriger Vorsitzender des SV Sückau, betont die Bedeutung des Vereins für das Dorfleben. „Wir haben hier einige neue Menschen und Familien, die zu uns gezogen sind. Der Verein bietet eine Chance, sie zu integrieren“, sagt er. Auch in schwierigen Zeiten hielt der Verein an seinem Sportlerheim fest und investierte kontinuierlich in dessen Ausbau. Die neue Küche ist das Ergebnis dieser Bemühungen.
Unterstützung aus der Region
Für die langjährige Treue und die Spenden bedankte sich der Verein bei seinen Unterstützern. Dazu gehören der Malereibetrieb Bernd Benthien, die ElbeKüchen aus Boizenburg und die Zimmerei Sven Preil. Bernd Benthien, selbst aus dem Nachbardorf Stapel, weiß, wie wichtig solche Vereine sind: „Das ehrenamtliche Engagement soll gefördert werden. Wenn Vereine sterben, wird es in den Dörfern ruhiger.“
Vom Sport- zum Dorfverein
Der SV Sückau wandelt sich bewusst vom reinen Sportverein zu einem Dorfverein, der allen offensteht. Dennoch bleibt der Sport nicht ganz außen vor: Für den 27. Juni ist ein Fußballturnier geplant, das vor zwei Jahren von einer jungen Gruppe wiederbelebt wurde. „Die jungen Leute können gerne mit Ideen kommen“, wünscht sich Wolfgang Krüger. So soll der SV Sückau auch weiterhin ein lebendiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft bleiben.



