Dessau-Roßlau sucht neuen Caterer für die städtischen Kitas
In Dessau-Roßlau steht ein Wechsel bei der Verpflegung der Kindertagesstätten bevor. Die Eigenbetriebe der Dessau-Roßlauer Kindertagesstätten, kurz Dekita, müssen bis zum 1. August einen neuen Caterer finden. Der aktuelle Vertrag mit dem RWS-Cateringservice läuft am 31. Juli aus und wird nicht weiter verlängert.
Vertragslaufzeit und Übergangsphase
Der RWS-Cateringservice war ursprünglich für ein Jahr bis zum 31. Mai mit der Versorgung der Kitas betraut. Im Vertrag war eine mögliche Verlängerung festgehalten, die nun bis zum 31. Juli ausgereizt wird. Diese Übergangsphase gibt der Dekita Zeit, einen neuen Anbieter sorgfältig auszuwählen und einen reibungslosen Wechsel zu gewährleisten.
Elternbeteiligung als zentrales Auswahlkriterium
Ein besonderer Fokus bei der Ausschreibung liegt auf dem Mitspracherecht der Eltern. Die Dekita betont, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Familien bei der Entscheidung für einen neuen Caterer eine wichtige Rolle spielen. Die Eltern werden aktiv in den Auswahlprozess eingebunden, um sicherzustellen, dass die Verpflegung den hohen Qualitätsstandards und den Ernährungsvorstellungen der Familien entspricht.
Bei der Bewertung der Angebote werden neben wirtschaftlichen Aspekten auch pädagogische und gesundheitliche Kriterien berücksichtigt. Eine ausgewogene und kindgerechte Ernährung steht im Vordergrund, wobei regionale und saisonale Produkte bevorzugt werden sollen.
Herausforderungen und Erwartungen
Die Suche nach einem geeigneten Caterer stellt die Dekita vor mehrere Herausforderungen. Nicht nur die Qualität der Speisen, sondern auch logistische Aspekte wie die Lieferzeiten und die Flexibilität bei besonderen Ernährungsbedürfnissen müssen berücksichtigt werden. Die Eltern erwarten eine transparente Kommunikation und eine zuverlässige Versorgung ihrer Kinder.
Die Dekita plant, den neuen Caterer rechtzeitig vor dem 1. August zu benennen, um eine kontinuierliche Verpflegung in den Kitas zu gewährleisten. Die Entscheidung wird in enger Abstimmung mit den Elternvertretern getroffen, um ein möglichst breites Einvernehmen zu erzielen.



