Mein Sohn liebt Bagger, meine Tochter Puppen: Darf ich Vorlieben haben?
Sohn mag Bagger, Tochter Puppen: Darf ich Vorlieben haben?

Mein Sohn mag nur Bagger und Dinos: Ist es in Ordnung, dass ich lieber mit meiner Tochter spiele?

Unsere Autorin Mascha Rix hat zwei Kinder und stellt fest, dass ihre Tochter ihr deutlich ähnlicher ist – sowohl im Charakter als auch in den Interessen. Diese Beobachtung wirft eine wichtige Frage auf: Was bedeutet diese natürliche Neigung für die Beziehung zu ihrem Sohn, der eine Leidenschaft für Bagger und Dinosaurier hegt? In ihrer aktuellen Kolumne, veröffentlicht heute um 11:09 Uhr, taucht sie tief in dieses emotionale Dilemma ein.

Die Vorfreude auf das gemeinsame Spiel

Als ihr erstes Kind etwa anderthalb Jahre alt war, keimte in der Autorin eine große Vorfreude auf. Endlich, so dachte sie, würde die Zeit kommen, in der sie richtig mit ihrem Nachwuchs spielen könnte. Bis dahin hatte die Interaktion hauptsächlich aus praktischen Aktivitäten bestanden: Gegenstände wurden intensiv abgelutscht, Schubladen systematisch ausgeräumt und Bauklötze zu einfachen Türmen gestapelt. Diese Phase, obwohl entzückend, ließ sie auf mehr hoffen – auf gemeinsame Erlebnisse, die über das rein Funktionale hinausgehen.

Die Entdeckung unterschiedlicher Interessen

Mit der Zeit entwickelten sich die Vorlieben der Kinder deutlich. Während die Tochter sich für Puppen, kreatives Basteln und Geschichten begeisterte – Interessen, die der Mutter sehr vertraut sind –, entdeckte der Sohn seine Faszination für Bagger, Baustellen und alles, was mit Dinosauriern zu tun hat. Diese Unterschiede sind nicht ungewöhnlich, doch sie stellen die Autorin vor eine persönliche Herausforderung. Sie findet sich selbst dabei, mehr Freude und Leichtigkeit im Spiel mit der Tochter zu empfinden, einfach weil die gemeinsamen Aktivitäten ihren eigenen Neigungen entsprechen.

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Reflexion über elterliche Fairness

Die Kolumne von Mascha Rix geht der Frage nach, ob es in Ordnung ist, als Elternteil solche Vorlieben zu haben. Sie reflektiert ehrlich über die Gefühle der Ungleichheit, die dabei entstehen können. Ist es fair gegenüber dem Sohn, wenn die Mutter natürlicherweise zu Aktivitäten mit der Tochter neigt? Oder ist es ein normaler Teil des Familienlebens, dass Eltern mit verschiedenen Kindern unterschiedliche Verbindungen eingehen? Die Autorin erkundet, wie sie trotzdem eine tiefe Bindung zu beiden Kindern aufrechterhalten kann, ohne Schuldgefühle.

Die Bedeutung von Anpassung und Akzeptanz

Am Ende betont der Text, wie wichtig es ist, die Interessen jedes Kindes zu respektieren und sich darauf einzulassen – auch wenn es manchmal Überwindung kostet. Die Autorin lernt, dass echtes Spiel nicht immer bedeutet, die eigenen Vorlieben zu teilen, sondern oft darin besteht, die Welt durch die Augen des Kindes zu sehen. Sie ermutigt andere Eltern, ähnliche Erfahrungen offen zu diskutieren, um zu zeigen, dass solche Gedanken zum Alltag gehören und Raum für Wachstum bieten.

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