Landfrauen im Burgenlandkreis: Feminismus und Engagement für die Region
Im Herzen des Burgenlandkreises setzen sich zwei engagierte Landfrauen mit Leidenschaft für die Belange von Frauen im ländlichen Raum ein. Cornelia Lorenz und Jutta Röhrborn verkörpern den Geist des modernen Feminismus auf dem Land, wo Tradition und Fortschritt harmonisch zusammenfinden.
Vielfältiges Engagement für Frauenpower
Ob bei informellen Treffen bei einer Tasse Kaffee, in strukturierten Seminaren oder durch aktive Mitarbeit in der Gemeindepolitik – die Landfrauen im Burgenlandkreis gestalten das soziale Gefüge ihrer Region maßgeblich mit. Ihr Einsatz reicht von praktischer Unterstützung im Alltag bis zur Organisation von Bildungsveranstaltungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen in ländlichen Gebieten zugeschnitten sind.
Cornelia Lorenz und Jutta Röhrborn stehen exemplarisch für dieses Engagement. Im Interview betonen sie, wie wichtig es ist, dass Frauen auf dem Land eine starke Stimme haben und sich vernetzen können. „Frauenpower vom Land für das Land“ ist nicht nur ein Motto des Deutschen Landfrauenverbands in Sachsen-Anhalt, sondern gelebte Realität in ihrem täglichen Wirken.
Historische Wurzeln und moderne Ausrichtung
Die Ursprünge der Landfrauenbewegung reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als sich erstmals Bauersfraen in landwirtschaftlichen Hausfrauenvereinen organisierten. Nach dem Zweiten Weltkrieg formierte sich daraus in der Bundesrepublik der Deutsche Landfrauenverband, der mit der Wiedervereinigung auch in den neuen Bundesländern Fuß fasste.
Heute verbindet der Verband traditionelle Werte mit zeitgemäßen Ansätzen. Neben der Interessenvertretung für Frauen werden auch kulturelle Bräuche gepflegt und revitalisiert. Das Binden von Erntekronen ist dabei nur ein Beispiel für die Bewahrung des ländlichen Kulturerbes, das die Landfrauen aktiv am Leben erhalten.
Digitaler Wandel und regionale Vernetzung
In einer zunehmend digitalisierten Welt passen die Landfrauen ihre Strategien an, um auch online präsent zu sein und ihre Reichweite zu vergrößern. Dennoch bleibt der persönliche Austausch vor Ort ein zentrales Element ihrer Arbeit. Die Verbindung von analoger Gemeinschaft und digitaler Vernetzung stärkt die Position von Frauen im Burgenlandkreis nachhaltig.
Das Engagement von Lorenz und Röhrborn zeigt, dass Feminismus auf dem Land keine abstrakte Idee ist, sondern konkretes Handeln bedeutet. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, die Lebensqualität in der Region zu verbessern und Frauen eine Plattform für Austausch und Entwicklung zu bieten.



