KiKa-Star Checker Julian sucht junges Bühnen-Assistenten-Talent in Rostock
Der bekannte Kinderkanal-Moderator Julian Janssen, der unter dem Namen Checker Julian Wissenschaft für junge Zuschauer lebendig macht, kommt mit seiner interaktiven Show nach Rostock. Am 21. Februar um 16 Uhr wird er auf der Moya Kulturbühne seine Produktion "Julian Janssen – Komm, wir finden's raus!" präsentieren und sucht dafür noch ein besonderes Bühnenmitglied.
Assistenten-Kind für wissenschaftliche Experimente gesucht
Für seine Rostocker Vorstellung sucht der 32-jährige Moderator ein interessiertes Kind zwischen sechs und zwölf Jahren, das ihm bei den Experimenten auf der Bühne assistieren möchte. "Ich suche für die Bühne noch ein interessiertes Assistenten-Kind", erklärt Janssen. Vorwissen sei dabei nicht erforderlich – viel wichtiger seien Spaß am Staunen, Experimentierfreude und eine ordentliche Portion Neugier.
Julian Janssen betont: "Neugierig zu bleiben, ist das Wichtigste. Neugier ist verbunden mit der Suche nach schönen Dingen. Wenn man Neues entdeckt, bereichert das das Leben." Diese Philosophie prägt seit mehr als einem Jahrzehnt seine Arbeit im Kinderfernsehen und auf der Bühne.
Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen
In seiner Show nimmt Janssen das Publikum mit auf eine persönliche Reise, die ihn vor etwa anderthalb Jahren auf Dinosaurier-Suche von Los Angeles bis nach Texas führte. Nur mit Zelt und vier alten Kameras im Gepäck erlebte er dort Abenteuer, die er nun mit den Rostocker Zuschauern teilen möchte.
"Was ich dort erlebt und gefunden habe und wie viel Physik sich in einer kleinen Lochkamera, die jeder zu Hause nachbauen kann, verbirgt – das möchte ich im Moya in Rostock auf die Bühne bringen", verrät der Moderator. Die Show verspricht eine Mischung aus Wissen, Staunen und interaktiver Unterhaltung, die Kinder und Eltern gleichermaßen begeistern soll.
Kinder ernst nehmen – auch bei schwierigen Themen
Julian Janssen scheut sich in seinen Formaten nicht vor komplexen Themen, die im Schulalltag oft zu kurz kommen. Ob Klimawandel, körperliche Gesundheit oder Kinderrechte – der Moderator findet kindgerechte Zugänge. "Ich finde, wir sollten Kindern auch solche Themen zutrauen – aber auf eine Weise, die sie verstehen können", sagt er.
Als Beispiel nennt er seinen "Schmerz-Check", in dem auch seelische Schmerzen thematisiert wurden. "Das sind Themen, die auch Kinder häufiger beträfen, als viele wahrhaben wollen", so Janssen. Gerade bei ernsten Angelegenheiten sei es wichtig, Kindern Informationsangebote zu schaffen, die über einfache Internetsuchen hinausgehen.
Medienkompetenz und kritisches Denken fördern
Der Moderator legt großen Wert auf Medienbildung und möchte Kindern das Rüstzeug zum Selberdenken mitgeben. "Ich erzähle zum Beispiel sehr gern mal, wie wir auch in der Redaktion mit den Medien tricksen, um bestimmte Inhalte verständlicher zu machen", erklärt er. Ziel sei es, ein besseres Verständnis dafür zu fördern, dass nicht alles, was online erscheint, der Realität entspricht.
"Jeder von uns ist schon mal falschen Informationen aufgesessen", gibt Janssen zu. Deshalb sei es wichtig, Kindern von klein auf beizubringen, Informationen kritisch zu hinterfragen und ihre natürliche Neugier zu bewahren.
Engagement für Kinderrechte und junge Stimmen
Privat und beruflich setzt sich Julian Janssen für Kinderrechte ein. Während der Corona-Pandemie beobachtete er, wie oft Kinderinteressen übersehen wurden. "Kinder haben eine klare Stimme verdient, die momentan leider oft fehlt", betont der 32-Jährige.
"Sie haben ein Recht darauf, in einer lebenswerten Umwelt groß zu werden, gehört zu werden, und wir Erwachsenen tragen die Verantwortung, das sicherzustellen." Auf seiner aktuellen Deutschland-Tour, die ihn seit Oktober durch verschiedene Städte führt, lernte er viele beeindruckende Kinderinitiativen kennen, deren Engagement er weiter fördern möchte.
Mitmachen und gewinnen
Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die Lust haben, Julian Janssen bei seinen Experimenten live auf der Bühne zu assistieren, können sich für das Assistenten-Kind bewerben. Interessierte sollten erzählen, warum sie echte Entdecker und Experimentatoren sind. Die Show verspricht nicht nur Unterhaltung, sondern auch die Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben und aktiv mitzugestalten.



