Massiver Bargeld-Diebstahl in Warin: Polizei veröffentlicht Phantombilder
Die Kriminalpolizei in Mecklenburg-Vorpommern fahndet intensiv nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen, die im April 2025 in Warin einen spektakulären Diebstahl verübt haben. Bei dem Vorfall wurden mehr als 50.000 Euro Bargeld aus einem Einfamilienhaus entwendet.
Tatablauf: Taxifahrt mit fatalen Folgen
Laut Polizeiangaben ereignete sich der Diebstahl am 23. April 2025. Ein Mann war gemeinsam mit einer Prostituierten in einem Taxi von Hamburg zu seinem Wohnhaus in Warin gefahren. Anschließend soll die bislang unbekannte Frau das Bargeld aus einem Zimmer gestohlen haben und mit dem schwarzen Taxi wieder davongefahren sein.
Das Opfer gab gegenüber den Ermittlern an, dass die Frau und der Taxifahrer sich offenbar gekannt haben sollen. Bei dem verwendeten Fahrzeug handelte es sich vermutlich um ein Elektrofahrzeug.
Erster Zeugenaufruf blieb erfolglos
Ein erster Zeugenaufruf der Polizei in Hamburg erbrachte leider keine verwertbaren Hinweise, die zur Identifizierung der Tatverdächtigen geführt hätten. Daher wendet sich die Kriminalpolizei nun mit einem erneuten Appell an die Bevölkerung und bittet um aktive Mithilfe.
Detaillierte Personenbeschreibungen der Gesuchten
Die weibliche Tatverdächtige:
- Vermutlich aus dem osteuropäischen Raum stammend
- Alter: etwa 35 bis 40 Jahre
- Größe: circa 1,65 bis 1,70 Meter
- Figur: schlank und sportlich
- Haare: mittelblond, gelockt, schulterlang (zum Tatzeitpunkt)
- Augenfarbe: hell
- Kleidung: beiger, knielanger, gesteppter Mantel mit kapuzenartiger, fellbesetzter Verzierung
Der männliche Tatverdächtige (Taxifahrer):
- Vermutlich aus dem südosteuropäischen Raum stammend
- Alter: etwa 55 bis 60 Jahre
- Größe: rund 1,70 Meter
- Statur: untersetzt
- Augenfarbe: braun
- Haare: graumeliert
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei sucht dringend nach Informationen zu den Personen auf den Phantombildern oder zu deren aktuellen Aufenthaltsorten. Hinweise nimmt die Polizei in Grevesmühlen unter der Telefonnummer 03881 7200 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de nutzen.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Polizei hofft, mit Hilfe der Bevölkerung bald entscheidende Hinweise zu erhalten, die zur Aufklärung des Falls führen.



