65 Kilo Drogen in Rostock beschlagnahmt – Ermittlungen gegen Bande
65 Kilo Drogen in Rostock beschlagnahmt (12.05.2026)

Mehr als 65 Kilogramm Drogen haben Ermittler bei ad-hoc-Durchsuchungen in Rostock und im Landkreis Rostock beschlagnahmt. Dem groß angelegten Einsatz gingen monatelange Ermittlungen voraus, wie das Polizeipräsidium Rostock mitteilt. Die Maßnahmen fanden bereits am 7. Mai an zwei Wohnadressen in der Hansestadt und an einem weiteren Ort im Landkreis statt. Auslöser waren Hinweise auf eine bevorstehende Lieferung oder Umlagerung größerer Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel.

Ermittlungen wegen bandenmäßigem Drogenhandel

Laut einer Polizeisprecherin richteten sich die Ermittlungen gegen mehrere Beschuldigte wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln. Die Durchsuchungsbeschlüsse waren zuvor von der Staatsanwaltschaft Rostock beim Amtsgericht beantragt worden.

Neben den sichergestellten Drogen fanden die Einsatzkräfte Bargeld im niedrigen sechsstelligen Bereich, Utensilien zum Anbau und Vertrieb, mehrere Mobiltelefone, Datenträger sowie Schlagwerkzeuge. Die sichergestellten Substanzen werden derzeit kriminaltechnisch untersucht, um Art, Zusammensetzung und Wirkstoffgehalt festzustellen. Genauere Angaben zu den Drogen liegen noch nicht vor.

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Außergewöhnlicher Sicherstellungserfolg

Nach Angaben der Ermittler handelt es sich im Zuständigkeitsbereich der Rostocker Kripo um einen außergewöhnlichen Sicherstellungserfolg. Noch am Donnerstag wurden die drei Beschuldigten im Alter von 21 und 22 Jahren vorläufig festgenommen. Das Amtsgericht Rostock erließ am Freitag Haftbefehle. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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