Landgericht Lübeck verurteilt Ehemann zu acht Jahren Haft für Totschlag auf Fehmarn
Acht Jahre Haft für Totschlag an Ehefrau auf Fehmarn

Landgericht Lübeck verurteilt Ehemann zu acht Jahren Haft für Totschlag auf Fehmarn

Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer 57-jährigen Frau auf der Ostseeinsel Fehmarn hat das Landgericht Lübeck ein deutliches Urteil gefällt. Der angeklagte 61-jährige Ehemann wurde zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt. Die Kammer des Gerichts ist überzeugt, dass der Mann seine Ehefrau im gemeinsamen Haus während eines Streits erwürgt hat.

Details zur Tat und zum Fund der Leiche

Die Vorsitzende Richterin erläuterte, dass der Angeklagte später die Leiche seiner Frau in einen Graben in der Nähe der Fehmarnsundbrücke gebracht hat. Dort wurde der Körper am 18. Mai 2025 gegen Mittag von vorbeifahrenden Radfahrern entdeckt. Der Fund löste umgehend Ermittlungen aus, die schnell auf den Ehemann als Hauptverdächtigen hinwiesen.

Der Angeklagte hatte während des Prozesses verschiedene Versionen der Ereignisse präsentiert. Er behauptete unter anderem, es habe sich um einen Suizid oder einen Unfall gehandelt. Das Gericht ließ sich von diesen Einlassungen jedoch nicht überzeugen. Die Richterin betonte, dass die Beweislage eindeutig auf einen Totschlag hindeutet.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Letztes Wort des Angeklagten und Rechtskraft des Urteils

In seinem sogenannten letzten Wort vor Gericht betonte der 61-Jährige erneut seine Unschuld. Er bestritt, für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich zu sein. Trotz dieser Aussage blieb das Gericht bei seiner Überzeugung und verurteilte ihn des Totschlags.

Das Urteil ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig. Es kann daher noch von der Verteidigung angefochten werden, was zu einem Berufungsverfahren führen könnte. Die Staatsanwaltschaft und die Nebenkläger zeigten sich mit dem Urteil zufrieden, da es die Schwere der Tat angemessen widerspiegelt.

Der Fall hat auf Fehmarn und in der Region für Aufsehen gesorgt, da solche Gewalttaten in der idyllischen Ostseeumgebung selten sind. Die örtlichen Behörden betonten, dass sie weiterhin an der Aufklärung aller Details arbeiten, um Gerechtigkeit für das Opfer zu gewährleisten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration