Angermünde: Jugendliche bewerfen Autofahrer mit Eiern – Notbremsung nach Treffer durch offene Scheibe
In der Uckermark-Stadt Angermünde haben zwei Jugendliche einen gefährlichen Angriff auf Autofahrer verübt, der beinahe schwerwiegende Folgen gehabt hätte. Die Polizei sucht nun intensiv nach den Tätern, die am vergangenen Freitag zwei Männer mit Eiern beworfen haben. Dieser Vorfall ist keineswegs als harmloser Spaß abzutun, wie die Ermittlungsbehörden betonen.
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Die beiden betroffenen Männer, 39 und 37 Jahre alt, waren unabhängig voneinander in ihren Fahrzeugen unterwegs, als sie in der Gartenstraße und der Berliner Straße attackiert wurden. Besonders alarmierend ist der Verlauf des Angriffs: Eines der Eier traf einen der Autofahrer durch die geöffnete Seitenscheibe direkt am Kopf. Der Getroffene reagierte sofort mit einer Notbremsung, um einen möglichen Unfall zu verhindern. Diese Vollbremsung unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation und zeigt, wie schnell solche Attacken eskalieren können.
Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und gefährlichem Eingriff
Bei den Tätern handelt es sich laut Polizeiangaben um junge Leute im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Ein Polizeisprecher verdeutlichte, dass die rechtliche Bewertung des Vorfalls klar ist: „Dass ihr Tun nicht einfach so als Spaß hingenommen wird, zeigt allein schon die rechtliche Einstufung des Ganzen.“ Gegen die Jugendlichen werden daher Vorwürfe des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Körperverletzung erhoben. Diese Straftaten können mit empfindlichen Strafen geahndet werden und unterstreichen die Gefährlichkeit solcher Handlungen.
Öffentliche Warnung und Ermittlungen
Die Polizei hat die Öffentlichkeit über den Vorfall informiert und bittet um Mithilfe bei der Identifizierung der Täter. Der Angriff, der von den Betroffenen als verfrühter und ungewünschter Ostergruß beschrieben wurde, hat in der Gemeinde für Unruhe gesorgt. Solche Vorfälle gefährden nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Jugendlichen schnellstmöglich zu stellen und weitere derartige Übergriffe zu verhindern. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.



