Mit Durchsuchungen in Polen ist die Brandenburger Polizei gemeinsam mit der polnischen Polizei gegen eine Bande von Autodieben vorgegangen. Vier Männer im Alter von 29 bis 43 Jahren stehen im Verdacht, Autos gestohlen und nach Polen gebracht zu haben, wie die Polizei mitteilte. Dort wurden die Fahrzeuge an Hehler verkauft, die sie zerlegten und die Einzelteile auf dem Schwarzmarkt verkauften.
Ermittlungen wegen schweren Bandendiebstahls
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls und der gewerbsmäßigen Hehlerei. Den Angaben zufolge werden der Gruppe acht Taten in den Jahren 2024 und 2025 in den Bundesländern Niedersachsen und Brandenburg zugeordnet.
Durchsuchungen und Sicherstellungen
Am Donnerstag wurden fünf Wohnadressen in Polen durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte Kennzeichen, Laptops, Handys, einen PC und ein professionelles Set zum Öffnen von Schlössern sicher. Festgenommen wurde niemand. Die Ermittlungen dauern zunächst an. Auch ein Zusammenhang zu anderen Taten werde geprüft, sagte eine Polizeisprecherin.
Die Polizei betonte, dass die Zusammenarbeit mit den polnischen Behörden entscheidend für den Erfolg der Aktion war. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Identifizierung weiterer möglicher Komplizen und die Aufklärung der gesamten Diebstahlsserie.



