Gedenkschrift zur Bücherverbrennung in Halle vorgestellt
Bücherverbrennung: Gedenkschrift in Halle enthüllt

Am 12. Mai 1933 verbrannten Nationalsozialisten auf dem Universitätsplatz in Halle Bücher missliebiger Autoren, darunter Werke von Heinrich Heine. Anlässlich des Jahrestags wurde der Tat am Dienstag gedacht. Dabei präsentierten Uni-Rektorin Claudia Becker und die Kulturbeigeordnete Judith Marquardt eine Gedenkschrift an das Ereignis vor 93 Jahren.

Verlegung wegen schlechten Wetters

Ursprünglich war das Gedenken auf dem Universitätsplatz selbst geplant, wo die Bücherverbrennung stattfand. Oberbürgermeister Alexander Vogt sollte dort an der Gedenktafel am Löwengebäude ein Grußwort sprechen. Wegen des schlechten Wetters wurde die Veranstaltung jedoch in einen Seminarraum verlegt. Vogt ließ sich von Marquardt vertreten.

Szenische Lesung mit Texten verbotener Autoren

Nach der Vorstellung der Gedenkschrift folgte eine szenische Lesung mit Texten von Ernst Ottwalt, Erich Kästner, Ricarda Huch und Ray Bradbury, vorgetragen von Schauspielern des Neuen Theaters. Verschiedene Akteure, darunter das Bündnis „Halle gegen Rechts“, hatten zu diesem gemeinsamen Erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen aufgerufen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Gedenkschrift soll an die historische Bücherverbrennung erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Sie dokumentiert die Ereignisse von 1933 und würdigt die verfolgten Autoren. Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von Gedenkaktivitäten in Halle, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration