Betrugsversuch bei Autoverkauf in der Prignitz: Kaufinteressent täuscht Motorschaden vor
Ein 66-jähriger Mann aus der Prignitz wollte seinen Pkw über ein Online-Kleinanzeigenportal verkaufen. Ein Interessent meldete sich und erschien am Sonntag mit einer Begleitperson zur vereinbarten Probefahrt. Doch statt eines seriösen Kaufinteresses hatte der Mann offenbar betrügerische Absichten.
Manipulation im Motorraum führt zu Qualm
Während der Probefahrt verteilte der Kaufinteressent laut Polizeiangaben offensichtlich Öl im Motorraum des Fahrzeugs. Durch die hohe Temperatur im Motor begann das Öl zu qualmen, was den Anschein eines schwerwiegenden Motorschadens erweckte. Mit dem qualmenden Auto kehrte der Interessent zum Verkäufer zurück und versuchte, durch den vorgetäuschten Defekt den Kaufpreis erheblich zu drücken.
Verkäufer durchschaut Täuschungsmanöver
Der 66-jährige Prignitzer durchschaute jedoch die Manipulation. Er brach die Verkaufsverhandlungen umgehend ab und erstattete bei der Polizeiinspektion Prignitz Strafanzeige wegen versuchten Betrugs. Die Polizei nahm die Anzeige auf und ermittelt nun in dem Fall.
Die Behörden raten Privatverkäufern zu besonderer Vorsicht bei Probefahrten. Es empfiehlt sich, Fahrzeuge vor der Probefahrt genau zu dokumentieren und bei Verdacht auf Manipulation sofort die Polizei einzuschalten. Solche Betrugsmaschen zielen darauf ab, durch vorgetäuschte Mängel den Preis zu drücken oder das Fahrzeug billig zu erwerben.
Der Fall zeigt, wie wichtig Wachsamkeit bei privaten Autoverkäufen ist. Die Polizei Prignitz untersucht derzeit die genauen Umstände und sucht nach dem Kaufinteressenten und seiner Begleitung.



