Betrunkener greift im Bus nach Lenkrad und äußert sich verfassungsfeindlich in Ribnitz-Damgarten
Betrunkener greift im Bus nach Lenkrad in Ribnitz-Damgarten

Betrunkener greift im Bus nach Lenkrad und äußert sich verfassungsfeindlich in Ribnitz-Damgarten

In Ribnitz-Damgarten im Landkreis Vorpommern-Rügen hat ein betrunkener Mann in einem Bus randaliert und dabei gefährlich in das Lenkrad des Fahrers gegriffen. Der 38-Jährige soll sich zudem verfassungsfeindlich geäußert haben, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag und führte zu einer dramatischen Bremsaktion des Busfahrers.

Gefährlicher Eingriff bei hoher Geschwindigkeit

Während der Fahrt auf der Bundesstraße griff der alkoholisierte Fahrgast bei einer Geschwindigkeit von etwa 70 Kilometern pro Stunde für mehrere Sekunden in das Lenkrad des Busfahrers. Der 27-jährige Fahrer reagierte umgehend und trat voll in die Bremse, wodurch der Schienenersatzverkehrbus unfallfrei zum Stehen kam. Dieser gefährliche Eingriff hätte leicht zu einem schweren Unfall führen können, betonten die Ermittler.

Weitere Vorfälle und polizeiliche Maßnahmen

Neben dem Lenkradvorfall soll der 38-Jährige einen jungen Fahrgast beleidigt und den Bus innen beschädigt haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,59 Promille, und es wurde ihm Blut zur weiteren Untersuchung entnommen. Gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte sich der Mann heftig und versuchte zu flüchten, wurde jedoch letztlich in Gewahrsam genommen.

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Ermittlungen wegen mehrerer Straftaten

Gegen den Tatverdächtigen wird nun unter anderem wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Die Polizei betont, dass solche Vorfälle die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ernsthaft gefährden und konsequent verfolgt werden. Die Ermittlungen dauern an, um alle Umstände des Vorfalls vollständig aufzuklären.

Dieser Fall unterstreicht die Risiken von Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln und die Notwendigkeit von schnellen Reaktionen der Fahrer und Sicherheitskräfte. Die Behörden appellieren an die Vernunft der Bürger, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

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