Betrunkenes Paar in Gotha wählt Notruf ohne Grund – Polizei stellt Strafanzeige
Ein betrunkenes Pärchen hat in der Nacht in Gotha, Thüringen, mehrmals den Notruf gewählt, ohne dass ein echter Notfall vorlag. Die Polizei und der Rettungsdienst wurden dadurch unnötig beschäftigt, was zu einer Strafanzeige wegen Missbrauchs des Notrufs führte.
Falsche Notrufe halten Einsatzkräfte auf Trab
Laut Polizeiangaben begann die Serie der falschen Notrufe, als die Frau behauptete, von ihrem Partner mit einem Messer bedroht worden zu sein. Als die Polizisten in der Wohnung eintrafen, wusste die Frau jedoch nichts von einem solchen Angriff oder einem abgesetzten Notruf. Kurz darauf wählte sie erneut den Notruf und gab an, von den Polizisten geschlagen worden zu sein, was sich ebenfalls als unwahr herausstellte.
Weitere Falschmeldungen und Alkoholeinfluss
Später rief der Lebenspartner einen Notarzt, weil er vorgab, seine Freundin hätte Atemnot. Der Arzt konnte jedoch keinerlei Beschwerden feststellen, sondern nur, dass die Frau stark betrunken war. Wie oft genau das Paar den Notruf in dieser Nacht wählte, konnte ein Sprecher zunächst nicht mitteilen. Auch die genaue Menge des konsumierten Alkohols blieb unklar, da beide einen Alkoholtest verweigerten.
Polizei reagiert mit Strafanzeige
Die Polizei fertigte eine Strafanzeige gegen das Pärchen wegen Missbrauchs des Notrufs an. Solche Vorfälle binden wertvolle Ressourcen der Einsatzkräfte, die für echte Notfälle benötigt werden, und können zu ernsthaften Konsequenzen führen. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, den Notruf nur in echten Notsituationen zu nutzen.



